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Michael Schumacher: "Sorry, dass nicht mehr drin war!"

Nach seiner Niederlage am Hockenheimring fährt Michael Schumacher dem Traum vom WM-Wunder nur noch hinterher. Und doch bleibt dem siebenfachen Formel-1-Weltmeister ein kleiner Trost.

Zwischendurch sah es so aus, als ob der Traum vom Podium beim Großen Preis von Deutschland wahr werden könnte. Doch dann konnten sie Jenson Button, Juan Pablo Montoya und Giancarlo Fisichella nicht halten. Was ist das passiert?

"Button hat mich normal auf der Strecke überholt. Das Auto wurde mit zunehmender Distanz immer schwieriger, weil die Reifen immer mehr abgebaut haben. Montoya konnte durch seine Strategie länger draußen bleiben. Zum Schluss kam Fisichella. Da hatten wir Probleme mit der Benzinzufuhr. Der Motor fing an zu stottern. Aber ob wir nun Vierter oder Fünfter sind, macht den Braten nicht mehr all zu sehr fett. Wir sind einfach nicht konkurrenzfähig."

Ist Alonso im WM-Kampf jetzt so gut wie durch?

"Ich kenne jetzt die Punkte noch nicht. Aber ich glaube zumindest nicht, dass ich mich in diesem Kampf noch erwähnen sollte."

Bleibt Ratlosigkeit oder wissen Sie, in welche Richtung bei Ferrari weitergearbeitet werden muss?

"Das ist ganz klar. Wir müssen schneller werden, egal wie. Sicherlich ist unser Hauptproblem im Reifenbereich zu suchen."

Obwohl es nicht so läuft, wurden Sie in Hockenheim von ihren Anhängern überschwänglich gefeiert.

"Ich kann mit Stolz sagen, dass ich Superfans habe. Deshalb möchte ich gerne eine Sache loswerden, die mir sehr am Herzen liegt. Es war grandios zu sehen, wie das tolle Publikum mitgegangen ist, wie die hier gefeiert und mitgefiebert haben. Sorry, dass nicht mehr drin war. Ich habe mein Bestes versucht, aber es war leider nicht gut genug. Wir werden uns anstrengen, es besser zu machen."

Jens Marx/DPA / DPA

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