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1. Bundesliga: Bundesliga-Vorschau - Der 1. FC Nürnberg

Mit den ligaweit meisten Spielern unter 23 hatte Dieter Hecking Nürnberg sensationell mit Glanz und Gloria auf Platz sechs geführt. Wichtige Leistungsträger verließen im Sommer den Club und wurde durch neue aufstrebende Talente ersetzt. Ob mit denen erneut so ein Coup gelingen kann, verrät sportal.de im Check.

Mit den ligaweit meisten Spielern unter 23 hatte Dieter Hecking den 1. FC Nürnberg sensationell auf Platz sechs geführt und damit für eine der erfolgreichsten Spielzeiten der jüngeren Clubgeschichte  gesorgt.

Doch wichtige Leistungsträger verließen den Club im Sommer und wurden durch neue aufstrebende Talente ersetzt. Auf den Coach wartet bis zum Saisonstart einiges an Integrations- und Aufbauarbeit, um den mächtigen Aderlass kompensieren zu können. Ob Nürnberg wieder so ein Coup gelingen kann, verraten wir im Check.

Gute Sommer-Zeiten
Die Euphorie ist bei den ansonsten eher pessimistischen Franken groß. Das Kontingent der 28.000 Dauerkarten ist bereits jetzt fast ausverkauft. Für große Freude sorgte zudem die Nachricht, dass der Club auf zwei ganz zentralen Positionen für Stabilität und Kontinuität sorgen konnte. Sowohl Trainer Dieter Hecking als auch Torhüter Raphael Schäfer verlängerten ihre Verträge bis 2014.

"Ich habe hier alles, was ich brauche", begründete Hecking auf der Pressekonferenz seinen Entschluss. "Und wie es so ist in einer guten Ehe, sind wir relativ schnell auf einen gemeinsamen Nenner gekommen." Und dieser Nenner ist, die Nachwuchsarbeit konsequent fortzusetzen und weiter mit jungen Leuten am Aufschwung des Clubs zu arbeiten. Mit Ausnahme von Markus Feulner (29), für den der Club die wohl letzte Durchbruch-Chance ist, wurde der Kader ausnahmslos mit jungen Talenten verstärkt, denen Experten aber durchaus den schnellen Durchbruch zutrauen.

Mit Tomas Pekhart kam zum Beispiel für zwei Millionen Euro der zweitbeste Torschütze der tschechischen Liga (18 Tore/24 Spiele), Alexander Esswein (21) aus Dresden und der vom VfB Stuttgart ausgeliehenen Flügelspieler Daniel Didavi (21) sollen für Kreativität im Mittelfeld sorgen. Der Schweizer U-21-Nationalspieler Timm Klose (FC Thun) und der 20-jährige Michael Zeitz (Saarbrücken), der auch als Sechser einsetzbar ist, sind weitere Alternativen für die Defensive.

Zudem stoßen noch einige Spieler aus der Jugendabteilung in den A-Kader. Und dann sorgte im Trainingslager in Längenfeld auch der lange verletzte Albert Bunjaku für strahlende Gesichter. Der Schweizer ist nach schwerem Knorpelschaden auf dem Weg zurück. Das Knie hält, er schoss Tore und ist zuversichtlich, zum Saisonstart voll fit zu sein.

Schlechte Sommer-Zeiten
Doch bei aller Freude darf nicht vergessen werden, dass auf die Neuzugänge gleich eine Herkulesaufgabe wartet. Sie müssen möglichst schnell die vier weggebrochenen Korsettstangen der erfolgreichen Vorjahres-Elf ersetzen. Denn nicht nur die Zahl der Neuzugänge in Nürnberg ist groß, sondern auch die Qualität der Abgänge.

Mit Ilkay Gündogan, Mehmet Ekici, Kapitän Andreas Wolf und dem aus Stuttgart nur geliehenen Julian Schieber verließen gleich vier unumstrittene Stammkräfte die Franken, die auch mit ihrer individuellen Klasse zum Höhenflug in der letzten Saison beigetragen hatten und aus dem starken Kollektiv der Clubberer hervorstachen. „Wir haben Spieler geholt, die unser System perfekt umsetzen können. Und die, die schon da waren, haben es schon ein Jahr gelernt" erklärte Hecking laut bild.de nach dem starken 2:0-Sieg im Test gegen Ajax Amsterdam, bei dem auch Gäste-Coach Frank de Boer anerkennend lobte: "Das war toller, moderner Fußball vom FCN."

Die von einigen pessimistischen Club-Fans angestimmten Untergangsgesänge dürften verfrüht sein. Denn warum sollen die diesjährigen Neuzugänge nicht ähnlich einschlagen wie die im letzten Jahr? Das Potenzial haben sie auf jeden Fall. Und ganz im Ernst, wer hätte Ekici und Schieber vor zwölf Monaten eine derart starke Saison überhaupt zugetraut?

Wer darf sich nicht verletzen?
Von daher ist es immens wichtig, dass die Nürnberger ihren Routinier Timmy Simons halten konnten. "Einen Arm oder ein Bein unseres Kader können wir ersetzen, unser Herz nicht", begründete Manager Martin Bader im kicker, warum man trotz des Eine-Million-Euro-Angebots des RSC Anderlecht für den 34-Jährigen nicht schwach wurde und sein Ausfall einen herben Verlust darstellen würde. Was macht ihn so wertvoll? "Die Kompaktheit muss auch in der nächsten Saison wieder die Basis unseres Spiels sein", hatte Hecking laut nordbayern.de seinen Anspruch umrissen.

Diese sicherzustellen ist vor allem Aufgabe des zentralen Simons. Mit seiner Erfahrung, seinen Führungsqualitäten und vor allem seiner professionellen Einstellung soll er den jungen Mitspielern den Weg weisen. Im Trainingslager tat der Belgier das bereits, lief bei allen Laufeinheiten weit voraus und hatte zudem die besten Laktatwerte. "Das zeigt den Jüngeren, dass es auf Dauer nur mit professioneller Einstellung geht. Wer schlampt, knickt irgendwann ein", lobte Hecking bei bild.de.

Die Frage an den Fachmann
"Das ist das Beste, was Nürnberg passieren kann", antwortete Reporter-Legende Günther Koch im sportal.de-Interview auf die Frage, was ihn optimistisch stimme, dass Nürnbergs Saison trotz der zahlreichen Abgänge nicht im Abstiegskampf enden wird. Der Club-Experte erklärte: "Alle glauben: 'Dieses Jahr ist der 1.FCN aber wieder mal unten mit dabei', und dann kommen Hecking und Co., Markus Mendler, Robert Mak und andere Rohdiamanten (wohlgemerkt aus dem eigenen Nachwuchs!!) wie z.B. Julian Wießmeier oder Jann George (dauert noch a bissla wegen Rekonvaleszens...) und die Cluberer werden mit einem evtl. neuen System (4-1-4-1) und viel Ehrlichkeit auf dem Platz plötzlich doch wieder alle überraschen! So rasant wie letztes Jahr mit dem sechsten Platz wird es zwar nicht ganz laufen, aber Platz 12 ist doch auch wunderbar! Außerdem ist es sicher schon jetzt ein großer Erfolg, dass endlich das neue FCN-Nachwuchs-Leistungs-Zentrum und der neue Lizenspieler-Bereich (raus aus dem muffigen Hotel-Keller!!) und eine neue Geschäftsstelle entstehen! Ganz zu schweigen von dem Jubel, den es auf der JHV Anfang Oktober geben wird, wenn Martin Bader und Ralf Woy (Geschäftsführer, d. Red.) zu Recht stolz verkünden werden, dass der Club durch geschickte Transfergewinne (Gündogan z.B.) auch wirtschaftlich verlorenen Boden gut gemacht hat! Das sind alles mittelfristig wirksame Erfolgsmeldungen vom Neuen Zabo, die man kaum glauben kann."

Erster Titel noch vor Saisonbeginn
Einen Titel hat der Club bereits in der neuen Saison gewonnen: den Bratwurst-Preis des Schutzverbandes Nürnberger Bratwürste. Damit wurde der Einsatz des Clubs für die traditionelle Nürnberger Köstlichkeit belohnt. Allerdings war die Verleihung wohl nicht ganz uneigennützig, denn der Schutzverband ist ab sofort als "offizieller Supplier" für das leibliche Wohl von Spielern und Fans verantwortlich.

Und sollten sich die Spieler mal an Bratwurst überessen haben, hilft sicher das nahe dem Trainingsgelände gelegene Südklinikum Nürnberg, mit dem der Club ab sofort sportärztlich zusammenarbeitet. "Unser Ziel ist es, mögliche körperliche Schwachstellen bei den Spielern schon vorab zu erkennen. Dazu finden regelmäßige Vorsorge-Tests zum Beispiel in den Bereichen Augenheilkunde, Kardiologie oder Orthopädie statt", erklärte Mannschaftsarzt Dr. Matthias Brem laut nordbayern.de.

Prognose
Die Mannschaft hat in der letzten Saison klar über ihren Möglichkeiten gespielt und am Ende ein in dieser Saison wohl kaum wiederholbares Ergebnis erzielt. Das weiß auch Hecking und versuchte nach seiner Vertragsverlängerung eine übergroße Erwartungshaltung gleich im Keim zu ersticken. "Es steht ja nicht in meinem Vertrag, dass wir wieder Sechster werden müssen", erklärte er. Das primäre Ziel sei der Klassenerhalt.

Und der wird, wenn Hecking und Manager Martin Bader diesmal bei ihren Neuzugängen nicht komplett daneben lagen und Youngster wie Philipp Wollscheid an die Leistung der letzten Saison anknüpfen können, auch kein Problem werden. Nürnberg wird sich weiter in der Liga etablieren. Und am Ende, da sind wir etwas optimistischer als Günther Koch, einen sicheren neunten Platz erreichen.

Malte Asmus

sportal.de / sportal

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(