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1. Bundesliga: Die besten Abwehrspieler der Hinrunde

Bei einer spontanen Umfrage in den Redaktionsräumen, wer denn wohl der notenbeste Abwehrspieler der Hinrunde sein könnte, kam niemand auf die tatsächliche Lösung. Mats Hummels war der meistgenannte Name, doch der Dortmunder muss sich einer Überraschung beugen. Wir präsentieren die zweite Top Ten.

Der FC Barcelona und einige italienische Clubs haben es vorgemacht, es könnte in den kommenden Jahren zu einer Renaissance der Dreierkette in der Abwehr kommen, was den Verlust von klassischen Außenverteidigern zur Folge hätte. In der Bundesliga wird dieser Trend nur in Ausnahmefällen angewandt, fast logisch kommen in der Liste der zehn notenbesten Abwehrspieler der Hinrunde auch drei Außenverteidiger vor.

An die Spitze hat es aber ein Innenverteidiger geschafft, den so vor der Saison – zum wiederholten Male – kaum jemand als wirklichen Stammspieler auf der Rechnung hatte. Dahinter folgt mit Mats Hummels der konstanteste Abwehrspieler der vergangenen Jahre, zum fünften Mal in Folge steht der Dortmunder in unserer Rangliste.

Platz 10: Rafinha (FC Bayern)
sportal.de-Durchschnittsnote 3,23 (13 Spiele/Kein Tor)

So wirklich angekommen ist Rafinha beim FC Bayern noch nicht, immerhin musste er in vier Spielen der Hinrunde auf der Bank Platz nehmen und wurde durch Jerome Boateng ersetzt. Auch seine statistischen Werte mit keinem Tor und nur einer Vorlage reichen nicht an seiner Schalker Zeiten heran. Trotzdem steht der Brasilianer in den Top Ten, weil er sich defensiv verbessert hat und nicht mehr ganz so ungestüm in Zweikämpfe geht. Rafinha profitiert aber auch von der insgesamt starken Abwehrleistung des FC Bayern.

Platz 9: Benedikt Höwedes (FC Schalke)
sportal.de-Durchschnittsnote 3,21 (14 Spiele/1 Tor)

Der neue Schalker Kapitän ist gut in die Rolle der Identifikationsfigur hineingewachsen. Der gelernte Innenverteidiger musste unter dem neuen Trainer Huub Stevens wieder auf die rechte Seite ausweichen – die Position also, auf der ihn auch Bundestrainer Joachim Löw bevorzugt einsetzt. Die einen nennen es Vielseitigkeit, für die anderen ist es eher ein Nachteil, weil die Konstanz fehlt. Höwedes selbst gefällt sein Status. "Für mich ist es ein klarer Vorteil, dass ich flexibel in der Viererkette einsetzbar bin", sagte der 23-Jährige in einem Interview mit fifa.com. "Sowohl im Verein als auch in der Nationalmannschaft habe ich schon auf den Außenpositionen gespielt und gezeigt, welches Potenzial ich dort habe."

Platz 8: Joel Matip (FC Schalke)
sportal.de-Durchschnittsnote 3,2 (15 Spiele/1 Tor)

Noch etwas besser als sein Kapitän schneidet Joel Matip ab. Der Defensiv-Allrounder ist mitverantwortlich für Höwedes' Einsätze auf der rechten Seite, denn der kamerunische Nationalspieler machte seine Sache unter Huub Stevens in der Innenverteidigung so gut, dass der Rangnick-Nachfolger keinen Grund für einen Wechsel sah. Zusammen mit Kyriakos Papadopoulos bildet Matip das jüngste Innenverteidiger-Duo der Liga und besticht dabei durch eine große Übersicht und den ständigen Willen, seine Zweikämpfe fair zu gewinnen.

Platz 7: Martin Stranzl (Borussia Mönchengladbach)
sportal.de-Durchschnittsnote 3,05 (10 Spiele/Kein Tor)

Bei all der Euphorie in Mönchengladbach um Marco Reus geht der Verdienst der Abwehr am Höhenflug der Borussia ein wenig unter. Der wichtigste Neueinkauf der jüngeren Vereinsgeschichte gelang Manager Max Eberl dann auch in der letzten Winterpause, als Martin Stranzl von Spartak Moskau zurück in die Bundesliga geholt wurde. Im Kalenderjahr 2011 kassierten die Gladbacher nur 29 Gegentore, vor allem ein Verdienst von Stranzl. Einzige Sorge ist deshalb, das von Stranzl für 2013 angekündigte Karriereende – Trainer Lucien Favre will aber um seinen Routinier kämpfen.

Platz 6: Dante (Borussia Mönchengladbach)
sportal.de-Durchschnittsnote 3 (17 Spiele/Kein Tor)

Vor der Saison und nach der Nerven aufreibenden Relegation äußerte Dante deutliche Wechselabsichten. Mittlerweile dürfte der Brasilianer froh sein, dass kein Interessent wirklich ernst machte. Dante selbst machte unter Lucien Favre einen richtigen Schritt nach vorne, seine Leistungen sind viel konstanter geworden, vor allem im Spielaufbau – Dantes Passquote liegt bei 90 Prozent – unterlaufen ihm seltener Fehler als noch in den Jahren zuvor.

Platz 5: Holger Badstuber (FC Bayern)
sportal.de-Durchschnittsnote 2,91 (17 Spiele/Kein Tor)

Obwohl er bei der WM 2010 nach einer schwachen Leistung gegen Serbien seinen Stammplatz verlor und danach keinen Einsatz mehr hatte, litt Holger Badstubers Spiel nach der kurzen Sommerpause in der dann folgenden Saison erheblich. In dieser Spielzeit hat Badstuber wieder an sein altes Niveau anknüpfen können, in der Abwehr des FC Bayern ist er neben Philipp Lahm die Konstante. Herausragend ist vor allem seine Passquote, nur Mannschaftskamerad Luiz Gustavo bringt ligaweit noch mehr Pässe an den Mann. In der Nationalmannschaft ist Badstuber zum Innenverteidiger Nummer eins aufgestiegen.

Platz 4: Philipp Lahm (FC Bayern)
sportal.de-Durchschnittsnote 2,91 (17 Spiele/Kein Tor)

Jahrelang suchte der FC Bayern einen Gegenpart zu Philipp Lahm für die linke Seite und fand ihn in – Philipp Lahm. Der Kapitän wechselte die Seite, diese Entscheidung war goldrichtig. Denn bei Lahm war kein Leistungsabfall zu erkennen, stattdessen gab er Franck Ribéry die erhoffte Absicherung, damit der Franzose wieder zu alter Stärke zurückfinden konnte. Nach Bastian Schweinsteiger hat Lahm bei den Münchnern die meisten Ballkontakte, Trainer Jupp Heynckes wünscht sich von seinem Führungsspieler aber etwas mehr Torgefahr.

Platz 3: Lukasz Piszczek (Borussia Dortmund)
sportal.de-Durchschnittsnote 2,84 (16 Spiele/2 Tore)

Noch einen Tick besser als Lahm präsentierte sich Lukasz Piszczek und avancierte so zum besten Außenverteidiger der Bundesliga. Der Pole in Diensten des Deutschen Meisters steigerte sich nochmals zur vergangenen Saison, ein Indiz dafür sind auch die beiden Tore – im Meisterjahr traf Piszczek kein einziges Mal. Insgesamt hat Piszczek sowohl offensiv als auch defensiv seine Stärken, der 26-Jährige war auch einer der wenigen Dortmunder ohne Qualitätsverlust in der Champions League.

Platz 2: Mats Hummels (Borussia Dortmund)
sportal.de-Durchschnittsnote 2,74 (17 Spiele/Kein Tor)

Wer noch Zweifel an den Qualitäten eines Mats Hummels hat, der sollte sich eine Wiederholung des Pokalspiels bei Fortuna Düsseldorf besorgen. Dort zeigte Hummels eine nahezu perfekte Partie. Exzellentes Stellungsspiel, robust aber auch fair im Zweikampf, kopfball- und laufstark – all das sind die Attribute, die den Abwehrspieler Hummels auszeichnen. Doch mittlerweile übernimmt er auch einen großen Teil der Aufbauarbeit im Dortmunder Spiel, wird so häufig zu einem Sechser. Diese Rolle hat ihm Trainer Jürgen Klopp ganz bewusst zugeteilt. Da in der Nationalmannschaft ein anderes Spiel gefordert wird, muss Hummels dort noch auf den endgültigen Durchbruch warten.

Platz 1: Daniel van Buyten (FC Bayern)
sportal.de-Durchschnittsnote 2,68 (11 Spiele/4 Tore)

Daniel van Buyten führt das Ranking auch deshalb an, weil er einer der torgefährlichsten Abwehrspieler der Bundesliga ist. Den Belgier aber nur darauf zu reduzieren, wird seiner Leistung beim Herbstmeister nicht gerecht. Van Buyten war vor der Saison, mal wieder, abgeschrieben, er zeigte seinem neuen Trainer Jupp Heynckes aber von der ersten Einheit an, dass er sich auf auf ihn verlassen könnte. Und als die Chance kam, griff van Buyten zu und erkämpfte sich den Platz neben dem gesetzten Holger Badstuber. Am meisten überrascht dürfte wohl Jerome Boateng sein, der Neuzugang von Manchester City fand sich entweder auf der Bank oder auf der ungeliebten rechten Seite wieder.

Marcus Krämer

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sportal.de / sportal

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(