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1. Bundesliga: Köln schickt Freiburg mit 4 -0 nach Hause

Christian Clemens und Lukas Podolski sorgten mit ihren beiden Treffern für einen ungefährdeten 4:0-Sieg des 1. FC Köln über Freiburg. Podolski zeigte trotz des Rummels um seine Person und der Wechselgerüchte ein tolles Spiel.

Unbeeindruckt von den Wechselgerüchten um Stürmerstar Lukas Podolski hat der 1. FC Köln mit dem 4:0 (1:0) gegen den SC Freiburg den Mittelfeldplatz in der Bundesliga gefestigt.

Wechsel-Spekulationen abgeperlt

Vor 44.500 Zuschauern erzielten Christian Clemens (20./66. Minute) und der umworbene Podolski (61./73) die Tore. Podolski erhöhte seine Erfolgsquote damit schon auf 13 Treffer. Für die auf den letzten Tabellenplatz abgerutschten Freiburger ging damit eine Serie von vier Partien ohne Niederlage zu Ende. Das nächste Heimspiel für Köln steht bereits am Dienstag gegen den FSV Mainz 05 an. Diese Partie war am 19. November abgesagt worden.

Spekulationen um einen vorzeitigen Weggang von Podolski aus Köln und einen Wechsel zum FC Schalke 04 sorgten in den Tagen vor dem Freiburg-Spiel für Unruhe. Der Club reagierte genervt, verwies auf avisierte Verhandlungen über eine Verlängerung des bis 2013 datierten Vertrages in der Winterpause. "Es werden noch viele Vereinsnamen in Verbindung mit Podolski auftauchen. Für uns hat sich nichts geändert", sagte Kölns Manager Volker Finke vor der Begegnung dem WDR.

Poldi in toller Form

Der 26-jährige Nationalspieler und sein Manager schwiegen zu den Begehrlichkeiten, die er bei anderen Clubs weckt. Dafür antwortete Poldi erneut mit einer Topleistung. In der 2. Minute hatte er Pech, traf mit einem Heber über den aus dem Tor herausgelaufenen Freiburger Keeper Oliver Baumann nur die obere Kante der Latte. Beim Führungstreffer war er mit einem schönen Pass auf Sascha Riether, der den Ball per Kopf für Clemens auflegte, der Wegbereiter. Das 2:0 machte er nach Querpass von Slawomir Peszko mit einem Schuss aus 18 Metern selbst.

Kölns Chefcoach Stale Solbakken konnte nicht nur auf seinen Stürmerstar vertrauen, sondern erstmals in dieser Saison zum zweiten Mal die gleiche Formation aufbieten. Allerdings verlor seine Mannschaft nach dem 1:0 den Faden und ließ sich das Heft von den Freiburgern bis zur Halbzeit ziemlich aus der Hand nehmen. Wirklich viel fiel dem Gäste-Sturm um Papiss Cissé, der sich nur Sekunden vor dem Pausenpfiff mit einem knapp am gegnerischen Tor vorbeigehenden Kopfball ins Szene setzen konnte, aber nicht ein.

Direkte Ecke und noch einmal Poldi 

Nach dem Wiederanpfiff machten die Platzherren wieder mehr Druck und ließen den Freiburgern nicht mehr soviel Freiraum. Die Gäste hatten nach dem 2:0 durch Podolski nicht mehr viel zuzusetzen und in der 66. Minute auch noch Pech, als Clemens einen Eckball direkt ins Tor drehte. Für das 4:0 sorgte Podolski aus Nahdistanz.

sportal.de / sportal

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