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1. Bundesliga: Köln unterliegt Schalke trotz Führung

Ciprian Marica sollte Raul ersetzen. Das klappte eine Halbzeit lang gar nicht. Erst als der Rumäne in den Sturm rückte, dankte er es mit zwei Treffern. Schalke konnte einen 0:1-Rückstand aufholen und gewann letztlich durch die Systenumstellung und die Qualität der Offensivspieler.

Der 4:1 (0:1)-Erfolg beim 1. FC Köln untermauerte die königsblauen Hoffnungen auf einen Champions League-Platz. Ciprian Maricas erste Treffer für Schalke in der 60. und 72. Minute und der von Klaas-Jan Huntelaar verwandelte Foulelfmeter (78.) machten vor 50.000 Zuschauern im ausverkauften Kölner RheinEnergieStadion den fünften Bundesliga-Dreier der Huub-Stevens-Elf nacheinander perfekt. Marco Höger (82.) erhöhte bei seiner Tor-Premiere für Königsblau auf 4:1.

Köln muss sich nach der dritten Niederlage in Serie wieder nach unten orientieren, obwohl Torjäger Lukas Podolski (4.) sein Team schon früh in Führung geschossen hatte. Vor dem 1:3 sah Kölns Miso Brecko wegen einer Notbremse an Julian Draxler die Rote Karte.

Schalke ohne fünf Stammspieler

Schalker hatte mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Es fehlten Jefferson Farfan, Raul, Benedikt Höwedes, Jermaine Jones, Lewis Holtby, und Alexander Baumjohann. Huub Stevens nominierte etwas überraschend nicht Jose Jurado, sondern Ciprian Marica für die Raul-Position.

Ansonsten starteten im Vergleich zum 3:1 über Stuttgart zwei weitere Neue: Julian Draxler und Christoph Metzelder vertraten Höwedes und Baumjohann. Beim Gastgeber mussten Martin Lanig, Miso Brecko und Kevin Pezzoni weichen. Dafür standen Henrique Sereno, Kevin McKenna und Mato Jajalo in der Anfangself.

Höger patzte, Podolski dankte 

Marco Höger fiel als erster auf, als er in der vierten Minute einen Fehlpass spielte. Da nicht nur er, sondern auch Joel Matip aufgerückt waren, konnte Lukas Podoslki in aller Seelenruhe auf den Strafraum zugehen, Maß nehmen und aus 22 Metern zum 1:0 ins rechte untere Eck treffen. Köln verlegte sich nun auf Konter, Schalke drückte und hatte durch Matip nach einer Standardsituation die Ausgleichsmöglichkeit (16.).

Die Gäste machten weiterhin Druck, es fehlte allerdings der Kopf im zentralen Mittelfeld. Die Knappen versuchten es über die Außenpositionen, den zahlreichen Flanken fehlte es jedoch an Präzision. Köln schaffte es anfangs noch geradlinig zu kontern, doch mit zunehmender Spieldauer beschränkten sich die Gastgeber auf das Verteidigen der Führung. Dennoch kamen die Kölner zu einer weiteren Großchance. Drei Schalker verpassten eine flache Hereingabe von der rechten Seite. Podolski schoss aus 13 Metern über den Kasten (41.).

Köln defensiv stark, offensiv: Podolski 

Köln hatte die besseren Chancen, Schalke mehr Spielanteile. Die Führung war deshalb nicht ganz unverdient, weil die Kölner im und um den Strafraum gefährlicher wirkten, als die planlos anrennenden Schalker. Die spielerische Armut sollte in der zweiten Hälfte durch Jose Jurado behoben werden. Der Spanier kam für Atsuto Uchida, Marco Höger ging auf die Rechtsverteidigerposition, Matip war nun einziger Sechser.

Die Kölner griffen den Gegner in der zweiten Hälfte früher an, setzen den passgebenden Spieler unter Druck und provozierten Fehler. Allerdings hatten die Knappen dadurch auch mehr Raum für den Gegenangriff. Es entwickelte sich ein munteres Spielchen von Strafraum zu Strafraum. Eine der vielen Flanken von Christian Fuchs führte dann zum Ausgleich. Marica reagierte auf die Hereingabe schneller als Kevin McKenna, der unter dem Ball durchtauchte, Geromel kam zu spät und der Kopfball des Rumänen fand das lange Eck (60.).

Offenes Visir - Sieger war Schalke 

Köln hatte die Mauertaktik nun endgültig aufgegeben und Slawomir Peszko hätte um ein Haar die erneute Führung erzielt. Sein Schuss aus 16 Metern konnte Lars Unnerstall mit einer Glanzparade entschärfen (67.). Wenig später war Unnerstall auch gegen Podolski auf dem Posten (69.). Beide Teams wollten die Führung, Schalke erreichte sie. Chinedu Obasi flankte aus dem Halbfeld, Klaas-Jan Huntelaars Kopfball landete am Pfosten, Marica war zur Stelle und drückte den Ball zum 2:1 über die Linie (72.).

Julian Draxler spielte wenig später Doppelpass mit Marica, der den Ball geschickt in den Sechzehner abtropfen ließ, doch Miso Brecko foulte Draxler und so gab es Elfmeter für die Knappen und Rot für Brecko (77.). Den Elfmeter verwandelte Klaas-Jan Huntelaar zum 3:1 für Schalke (79.). Schalke war nun in Spiellaune und schraubte die FC-Defensive – ähnlich wie im Hinspiel – auseinander. Marco Höger spielte mit Klaas-Jan Huntelaar Doppelpass und erzielte sein erstes Bundesligator (82.).

Ein Sieg, der zu hoch ausfiel 

Köln hatte eine defensiv starke erste Hälfte abgeliefert, machte dann aber den Fehler mitspielen zu wollen. Doch auch in dieser Phase hatten die Kölner gegen eine wackelige Schalker Defensive ihre Chancen. Letztlich setzte sich allerdings die Offensivqualität der Schalker durch. Auch die Umstellung, die Huub Stevens in der Halbzeitpause unternahm, fruchteten. Marica fühlte sich als zweiter Stürmer wohler und dankte es mit zwei Toren.

Michel Massing 

sportal.de / sportal

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(