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DFB-Pokal: Hoffenheim scheitert bei 1860 - Turbulentes Duell Schwaben gegen Baden

Keine Sensation, aber eine dicke Überraschung: Mit einer Niederlage gegen den Zweitligisten 1860 München verabschiedet sich Hoffenheim aus dem Wettbewerb. Der KSC fühlt sich in Reutlingen im falschen Film.

Lange Gesichter bei Hoffenheim - und Jubel beim Zweitligisten aus München

Lange Gesichter bei Hoffenheim - und Jubel beim Zweitligisten aus München

1899 Hoffenheim hat es als ersten Bundesligisten im DFB-Pokal erwischt. Die Kraichgauer mussten sich am Samstagabend überraschend dem Zweitligisten 1860 München geschlagen geben. Der Südafrikaner Daylon Claasen (51. Minute) und Fejsal Mulic (90.+3) erzielten die Treffer zum verdienten 2:0 (0:0) der Sechziger. Vor dem Hoffenheimer K.o. hatten alle acht bislang angetretenen Erstligisten die zweite Pokalrunde erreicht. 

"Es war einfach zu wenig von uns. Wir waren viel zu träge, das müssen wir dringend abstellen", kommentierte Hoffenheims Trainer Markus Gisdol das 0:2 des Bundesligisten aus dem Kraichgau bei Zweitliga-Fastabsteiger. Auch der eingewechselte Bundesliga-Heimkehrer Kevin Kuranyi konnte die Pleite nicht verhindern: "Es war natürlich schön, wieder hier auf dem Platz zu stehen, aber ohne den Sieg ist das nichts wert", räumte Kuranyi ein. In den vergangenen sechs Spielzeiten erreichte Hoffenheim fünfmal im Pokal-Viertelfinale.

Werder uns Stuttgart mit Mühe

Titelverteidiger VfL Wolfsburg nahm die Auftakthürde bei Fußball-Drittligist Stuttgarter Kickers problemlos und setzte den großen Trend für die Bundesliga-Clubs - zumindest für die Nachmittagsspiele. Wie der Vize-Meister aus Niedersachsen kamen auch Bayer Leverkusen, der FC Schalke 04, Eintracht Frankfurt und der 1. FC Köln bei ihren Partien gegen unterklassige Kontrahenten ohne Mühe in die zweite Runde. 

Nur Werder Bremen musste nach 90 torlosen Minuten bei Drittliga-Aufsteiger Würzburger Kickers in die Verlängerung - gewann aber dann mit 2:0. Auf großen Widerstand traf auch der VfB Stuttgart. Nach dem 0:1 durch Rafael Czichos bewahrten Daniel Didavi und Daniel Ginczek den neuen VfB-Coach Alexander Zorniger vor einer unliebsamen Pflichtspiel-Premiere. Bereits am Freitag hatten Darmstadt 98 (5:0 bei TuS Erndtebrück) und der FC Augsburg (3:1 n.V. beim SV Elversberg) für Favoritensiege gesorgt. 

Turbulent: Schwaben gegen Baden

Unliebsame Überraschungen erlebten am Samstag auch die Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth und Union Berlin. Die Kleeblätter aus Franken unterlagen bei Erzgebirge Aue mit 0:1 (0:0). Die mit viel Vorschusslorbeeren bedachten "Eisernen" aus der Hauptstadt verloren trotz Führung bei Viktoria Köln mit 1:2 (1:0). Ganz besonders hart traf es aber den Karlsruher SC, der erst in der Relegation vom HSV am Aufstieg gehindert worden war. Beim Duell Schwaben gegen Baden ging es äußerst turbulent zu. Der fünftklassige SSV Reutlingen erzielte seine Tore zum 3:1-Sieg allesamt per Foulelfmeter; drei Karlsruher sahen zudem die Rote Karte.

Tore von Neuzugang Max Kruse (4.) sowie Bas Dost (45.) und Kevin De Bruyne (47.) brachten dagegen Wolfsburg bei den Stuttgarter Kickers auf Kurs. Frühe Treffer in beiden Halbzeiten erstickten alle Hoffnungen der Kickers auf eine Sensation. Immerhin reichte es noch zum Tor von Lhadji Badiane (79.), bevor Nicklas Bendtner (86.) den 4:1 (2:0)-Endstand perfekt machte.

Auch der 1. FC Köln legte einen Blitzstart hin und führte durch das Premierentor von Anthony Modeste beim SV Meppen schon nach wenigen Sekunden. Der Franzose erhöhte in der 27. Minute per Strafstoß. Der Pfiff von Schiedsrichter Christian Dietz wie die folgende Rote Karte für Meppens Torwart Benjamin Gommert waren aber Fehlentscheidungen. Modeste machte in der 79. seinen Dreierpack perfekt. Simon Zoller  traf zum 4:0 (2:0)-Endstand.

Die Schalker Spieler durften sich über einen klaren Sieg freuen

Die Schalker Spieler durften sich über einen klaren Sieg freuen


Schalke schießt sich für die Liga warm

Wie im Finale 2011 kam Schalke 04 zu einem 5:0 (3:0)-Sieg gegen den MSV Duisburg. Klaas-Jan Huntelaar (3.), Matija Nastasic (39.), Johannes Geis (45.+2), Franco di Santo (63.) und Leon Goretzka (84.) trafen für die Königsblauen. Di Santo, Neuzugang aus Bremen, scheiterte zudem noch mit einem Strafstoß an MSV-Torhüter Michael Ratajczak (33.). 

Einen ungefährdeten Sieg fuhr auch Eintracht Frankfurt mit dem 3:0 (1:0) beim Bremer SV ein. Neuzugang Luc Castaignos (31.) traf vor der Pause. Stefan Aigner (52.) und Luca Waldschmidt (71.) legten für die Hessen nach. Bayer Leverkusen kam durch Elfmetertore von Hakan Calhanoglu (55.) und Lars Bender (77.) sowie einen frühen Treffer von Stefan Kießling (15.) problemlos bei Sportfreunde Lotte weiter.

Noch lange nicht in Liga-Form präsentierte sich Werder Bremen in Würzburg. Der Drittliga-Aufsteiger hatte in der regulären Spielzeit mehrere gute Chancen, für eine Sensation zu sorgen. Dann machten aber Anthony Ujah (102.) und Fin Bartels (108.) den Bremer Erfolg perfekt.

Während Eintracht Braunschweig durch ein 1:0 (0:0) beim Halleschen FC eine Runde weiter kam, erwischte es die Ligakonkurrenten aus Fürth und Berlin. Mit dem BFC Dynamo war bereits ein weiterer Hauptstadtclub am Freitagabend gegen den FSV Frankfurt (0:2) ausgeschieden.

car / DPA
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Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?