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2. Bundesliga: Trotz Trainerwechsel und Millioneneinkäufen: RB kann weiter nicht gewinnen

Eintracht Braunschweig und RB Leipzig bleiben in diesem Jahr vorerst ohne Sieg. Nach zwei Niederlagen holten jedoch beide Teams jeweils einen ersten Punkt.

Braunschweigs Ken Reichel (l.) und Leipzigs Zsolt Kalmar kämpfen um den Ball

Braunschweigs Ken Reichel (l.) und Leipzigs Zsolt Kalmar kämpfen um den Ball

RB Leipzig hat dank eines Treffers von Dominik Kaiser (85.) den ersten Punkt im neuen Jahr gewonnen. Der sächsische Fußball-Zweitligist kam am Montagabend zu einem glücklichen 1:1 (0:1) bei Eintracht Braunschweig und verlor aber Yussuf Poulsen durch Gelb-Rot (86.). Für Braunschweig hatte Emil Berggreen (45.) vor 20 650 Zuschauern die Führung erzielt.

"Der Zeitpunkt des 1:1 schmerzt natürlich. Daher sind wir nicht vollends zufrieden", meinte Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht beim TV-Sender Sky. "Aber es war eine Wahnsinnspartie." Das sah sein RB-Kollege Achim Beierlorzer ähnlich, beklagte jedoch die schlechte erste Halbzeit seiner Mannschaft: "Die Braunschweiger Führung war fast zwangsläufig."

Der wie Leipzig zweimal erfolglose Gastgeber (34 Punkte) wartet ebenso auf den ersten Dreier 2015 und liegt nun vier Punkte hinter einem Aufstiegsrang auf dem fünften Tabellenplatz. RB Leipzig (30) blieb Achter, hat aber schon acht Zähler Rückstand auf den Zweiten Karlsruher SC und den Dritten Darmstadt 98.

Zufällig und fahrig

Die Leipziger zeigten trotz des Punktgewinns eine enttäuschende Leistung. Die Gastgeber-Elf dominierte das Geschehen von Beginn an und erarbeitete sich die besseren Chancen. Schon wenige Sekunden vor seinem Treffer aus knapp drei Metern nach Flanke von Marc Pfitzner hatte Berggreen den Ball an die Latte gewuchtet.

Der für rund 150.000 Euro von Hobro IK aus Dänemark geholte Stürmer erwies sich als wesentlich gefährlicher als der Millionen-Sturm der Leipziger. Omer Damari und Emil Forsberg konnten sich nur ganz selten durchsetzen. Das in der Winterpause für rund acht Millionen Euro verpflichtete Duo blieb ungefährlich.

Damari und Forsberg erhielten allerdings auch wenig Unterstützung aus dem Mittelfeld. Das Aufbauspiel wirkte eher zufällig und fahrig. Die umformierte Eintracht-Abwehr um Routinier Deniz Dogan stand zumeist stabil, konnte den Abstauber von Kaiser aber nicht verhindern.  

ivi/DPA / DPA

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