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2. Bundesliga Joker Saglik rettet St. Pauli drei Punkte


Vier Tore, eine Rote Karte und eine 15-minütige Unterbrechung – das zum Risikospiel titulierte Duell zwischen Hansa Rostock und dem FC St. Pauli hatte vieles zu bieten, wenn auch nicht nur Positives. Die Gäste siegten mit 3:1.

In einem erneut von Ausschreitungen begleiteten Nordderby hat der FC St. Pauli den FC Hansa Rostock noch tiefer in den Tabellenkeller geschossen. Die Hamburger gewannen vor 24.200 Zuschauern das Duell in der Rostocker DKB-Arena mit 3:1 (1:0). 

Max Kruse hatte die Gäste nach 40 Minuten in Führung gebracht. Marek Mintal traf nach langer Verletzungspause zum verdienten Ausgleich (50.). Mahir Saglik gelangen die Siegtreffer (80./90.) für die Gäste.

Frühe Unterzahl

Rostock musste von der 8. Minute an in Unterzahl spielen, nachdem Tom Weilandt wegen einer Tätlichkeit des Feldes verwiesen worden war. In der 41. Minute musste die Partie wegen des Werfens von Feuerwerkskörpern für rund 15 Minuten unterbrochen werden.

St. Pauli war die reifere Mannschaft, auch wenn Rostock nie aufsteckte und den frühen Platzverweis schnell verdaute. In den entscheidenden Momenten aber waren die Gastgeber nicht auf der Höhe. So konnte Saglik beim 2:1 praktisch ungehindert von der Fünf-Meter-Linie einköpfen.

Die Fans zeigten sich einmal mehr von ihrer schlechten Seite: Beim Torjubel nach dem 1:0 zündeten die St.-Pauli-Anhänger in ihrem Block bengalische Feuer. Rostocker Fans schossen darauf Raketen in den Gästeblock, worauf sich der Referee zur Spielunterbrechung gezwungen sah.

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