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2. Bundesliga: Paderborn und Fürth nehmen Kurs auf 1. Liga

Viel Bewegung im Aufstiegskampf: Paderborn und Greuther Fürth siegen und ziehen der Konkurrenz davon, St. Pauli fällt zurück. Im Kellerduell verliert Bochum gegen Ingolstadt.

Die SpVgg Greuther Fürth darf sich immer größere Hoffnungen auf eine schnelle Rückkehr in die Fußball-Bundesliga machen. Der Zweitligist wahrte dank eines souveränen 4:1 (1:0) gegen Fortuna Düsseldorf seinen Zwei-Punkte-Vorsprung auf den ärgsten Verfolger SC Paderborn, der zur gleichen Zeit den FC St. Pauli besiegte. Ilir Azemi, Daniel Brosinski und Zoltan Stieber schossen die Franken zu ihrem 14. Saisonsieg, Düsseldorfs Tor durch Charlison Benschop war letztlich viel zu wenig.

Auch dem SC Paderborn ist ein weiterer Schritt zum Aufstieg in die Fußball-Bundesliga gelungen. Die Ostwestfalen besiegten im Zweitliga-Duell ihren Verfolger FC St. Pauli mit 3:0 (1:0) und festigten im Heimspiel vor 14.441 Zuschauern den Relegationsplatz. Nach den Treffern von Mahir Saglik und Alban Meha haben die Paderborner drei Zähler Rückstand auf Spitzenreiter 1. FC Köln, der allerdings am Mittwoch gegen Karlsruhe punkten kann.

Dresden tritt auf der Stelle

Für den 1. FC Union Berlin rückt der Aufstieg dagegen in immer weitere Ferne. Der Zweitligist verlor am Dienstag in einer spannenden Partie etwas unglücklich mit 1:2 (1:1) beim SV Sandhausen und hat den Anschluss an die oberen Tabellenplätze erst einmal verloren. Christopher Quiring brachte Union in der guten und abwechslungsreichen Partie zwar in Führung, die Sandhäuser Danny Blum und Nickey Adler drehten die Partie vor 4000 Zuschauern jedoch. Die Kurpfälzer zogen in der Tabelle damit an den Gästen vorbei und haben den Klassenverbleib mit nun 40 Punkten praktisch sicher.

Der VfL Bochum steckt dagegen wieder mittendrin im Schlamassel. Das Team von Trainer Peter Neururer kassierte am Dienstagabend durch das 0:3 (0:1) beim FC Ingolstadt bereits seine vierte Niederlage innerhalb der jüngsten fünf Partien. Bochums Abstand zum Relegationsrang schmolz auf vier Punkte, die Ingolstädter konnten sich endgültig aus der Abstiegszone befreien und rückten ins gesicherte Tabellenmittelfeld vor. Philipp Hofmann und Karl-Heinz Lappe entschieden mit ihren Toren das einseitige Spiel.

Dynamo Dresden tritt im Abstiegskampf weiter auf der Stelle. Zwar zeigten die Sachsen am Dienstag beim VfR Aalen erneut eine gute Leistung, kamen aber nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Nach dem elften Spiel in Serie ohne Sieg muss Dynamo fürchten, von Arminia Bielefeld am Mittwoch wieder vom Relegationsrang verdrängt zu werden. Tobias Kempe brachte Dresden spät mit 1:0 in Führung, Leandro traf per Foulelfmeter zum Endstand. Aalen hielt die Gäste vor 6638 Zuschauern damit auf Distanz und kommt dem Klassenverbleib mit nun 33 Punkten immer näher.

car/DPA / DPA

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