Argentinien blamiert sich Maradona bangt um WM-Teilnahme


Argentinien um Trainer und Volksheld Diego Maradona hat sich in der WM-Qualifikation mit einem 0:2 in Ecuador blamiert und läuft mittlerweile Gefahr, die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Südafrika zu verpassen. Rekordweltmeister Brasilien hat das WM-Ticket hingegen so gut wie gelöst.

Fußball-Rekordweltmeister Brasilien fehlen nur noch drei Punkte zur Qualifikation für die WM 2010 in Südafrika. Die Mannschaft von Trainer Carlos Dunga gewann am Mittwoch (Ortszeit) mit 2:1 gegen Paraguay und übernahm mit 27 Punkten die alleinige Führung in der Südamerika-Ausscheidung vor Chile (26), das Bolivien 4:0 schlug. Der zweimalige Weltmeister Argentinien (22) unterlag dagegen vier Runden vor Ende der Gruppenspiele mit 0:2 in Ecuador und blieb hinter Paraguay (24) Vierter. Der Vorsprung auf Ecuador (Platz fünf) beträgt nur noch zwei Punkte. Die ersten vier der Südamerika- Qualifikation erreichen die WM-Endrunde.

England und die Niederlande haben auf dem Weg nach Südafrika ihre "weiße Weste" behalten. Nach dem 6:0 gegen Andorra fehlt England nur noch ein Erfolg aus den letzten drei Begegnungen, um sich den Sieg in der Gruppe 6 zu sichern. Wayne Rooney (4./39.), Frank Lampard (29.), Jermain Defoe (73./75.) und Peter Crouch (80.) erzielten die Tore für die "Three Lions", die den Vorsprung vor Kroatien mit dem siebten Erfolg im siebten Spiel auf zehn Zähler ausbauten. David Beckham absolvierte im Londoner Wembley-Stadion sein 112. Länderspiel. Auf den dritten Gruppenplatz verbesserte sich die Ukraine, die dank zweier Treffer von Sergej Nazarenko (39./47.) mit 2:1 gegen Kasachstan gewann.

Die gleiche Siegbilanz wie England weisen die Niederländer auf, die in Gruppe 9 seit Samstag als erster europäischer WM-Teilnehmer feststehen. Andre Ooijer (32.) und Arjen Robben (50.) schossen bei strömendem Regen und auf schwer bespielbaren Rasen in Rotterdam den 2:0-Sieg gegen Norwegen heraus. In der Gruppe 7 hält Serbien Kurs auf die WM. Milan Jovanovic (43.) und der Dortmunder Neven Subotic (61.) trafen zum 2:0 auf den Färöer-Inseln, durch das sich die Serben mit 18 Punkten klar von den zweitplatzierten Franzosen (10) absetzten.

DPA DPA

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