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Nach Wechsel zu ManUnited Darum hat Schweinsteiger Bayern mit gutem Gewissen verlassen


Bastian Schweinsteiger hat den FC Bayern München mit gutem Gewissen verlassen. Das lag vor allem an einer Bayern-Errungenschaft vor der Zeit von Pep Guardiola.

Bastian Schweinsteiger hat nach seinem Wechsel zu Manchester United keinen Konflikt mit Bayern-Trainer Pep Guardiola. "Er hat mir geschrieben, als mein Wechsel feststand. Es ist alles okay zwischen uns. Wir haben ein ganz normales Verhältnis", sagte Schweinsteiger in einem Interview der "Bild"-Zeitung. Der 31 Jahre alte Fußball-Profi war in der Sommerpause vom deutschen Rekordmeister FC Bayern München zum englischen Rekordmeister nach Manchester gewechselt. 

Der ehemalige Bayern-Star erklärte auch, warum er mit gutem Gewissen gewechselt ist: weil er 2013 mit den Bayern die Champions League gewann. "Bevor ich 2010 meinen Vertrag verlängert habe, hatte ich auch schon konkrete Möglichkeiten, ins Ausland zu gehen. Aber ich wollte mit dem FC Bayern unbedingt noch diesen großen Cup holen. Ich war damals noch nicht fertig bei Bayern, es war unvollendet", sagte Schweinsteiger.

Schweinsteiger sprach mit Löw über Wechsel

Bundestrainer Joachim Löw war über die Wechselabsichten seines Kapitäns vorab informiert. "Ich hatte mich mit dem Bundestrainer über einen möglichen Wechsel unterhalten. Er wusste vorher Bescheid, ja", sagte Schweinsteiger. Manchester sei auch kein Verein, bei dem der Bundestrainer "zweifelnd frage: Bist du dir sicher?", betonte der 111-malige Nationalspieler Schweinsteiger. Mit seinem neuen Team feierte er am Dienstagabend im Playoff-Hinspiel der Champions League einen 3:1-Sieg gegen den FC Brügge. Schweinsteiger wurde zur zweiten Halbzeit eingewechselt.

Gemeldet habe sich noch nicht Bundeskanzlerin Angela Merkel, die als großer Fan Schweinsteigers gilt. "Aber ich glaube, ihr gefällt es ganz gut, dass ich einen Arbeitsplatz in der EU angenommen habe", meinte Schweinsteiger und lud die Kanzlerin ein. Er denke zwar, dass sie wichtigeres zu tun habe. "Aber sollte sie mal in der Nähe sein, ist sie im Old Trafford herzlichst willkommen."

feh DPA

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