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FC Zürich: Spieler jubelt - und springt aus Versehen in Stadiongraben

Erstmals gewinnt der FC Zürich in der Europa League ein Auswärtsspiel. Für mehr Aufsehen sorgte aber der Torjubel von Benjamin Kololli. Der ging nämlich gehörig in die Hose - oder besser: in den Graben.

Die Teamkollegen von Denis Kololli vom FC Zürich nahmen es mit Humor

Die Teamkollegen von Denis Kololli vom FC Zürich nahmen es mit Humor

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Neunmal war der FC Zürich bereits zu Auswärtsspielen in der Europa League angetreten, neunmal gab es keinen Sieg für die Anhänger zu feiern. Entsprechend euphorisch reagierten die Zürich-Fans am Donnerstagabend, als Benjamin Kololli beim zehnten Versuch gegen AEK Larnaka in der 61. Minute per Elfmeter das 1:0 auf fremdem Platz erzielte. Auch verständlich, dass der Held der Stunde den treuen Auswärtsfans bei seinem Jubel besonders nah sein wollte.

Also spurtete der 26-jährige Kosovo-Albaner am Tor vorbei, sprang elegant über die erste Bande und musste nur noch die zweite, etwa hüfthohe Betonwand nehmen, um mit den Zürich-Fans zu feiern. Blöd nur, dass er mit der Architektur des gegnerischen Stadions offensichtlich nur bedingt vertraut war. Denn hinter eben jener kleinen Betonmauer verbarg sich der drei Meter tiefe Stadiongraben. Das führte zu der skurrilen Szene, dass Kololli nach seinem Sprung buchstäblich von der Bildfläche verschwand.

Benjamin Kololli ist zum Glück nichts passiert

Die verdutzten Kollegen eilten sofort zur Hilfe und schauten zunächst besorgt in den Abgrund. Schnell war jedoch klar: Ihr Mitspieler hatte sich glücklicherweise bei seinem unerwarteten Fall nicht verletzt, grinste sie aus dem Graben heraus an. Kurzerhand packten die Jungs an halfen Kololli aus seiner misslichen Lage. Danach war dann noch Zeit, den Treffer gebührend gemeinsam zu feiern.

Auf Twitter kursiert ein Kurzausschnitt der amüsanten Szene:

 

Für den FC Zürich sollte der Treffer von Kololli am Ende tatsächlich den Unterschied machen. Mit 1:0 gewann man nicht nur den Gruppenauftakt in der Europa League, sondern auch erstmals in diesem Wettbewerb auf des Gegners Platz - zumindest abseits der Qualifikationsrunden. Die nächste Gelegenheit, die neue Auswärtsstärke auf internationaler Bühne unter Beweis zu stellen, bekommen die Schweizer übrigens am 4. Oktober: Dann müssen sie in der Bay-Arena gegen Leverkusen ran. Bayer 04 liegt aktuell ob des besseren Torverhältnisses in Gruppe A vor dem FCZ auf Platz eins. 

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