Borussia Dortmund Rekordverlust im Revier


Borussia Dortmund hat im letzten Jahr einen Rekordverlust von fast 30 Millionen Euro eingefahren. BVB-Präsident Gerd Niebaum kündigte Sparmaßnahmen in Höhe von "mindestens 20 Millionen Euro" an.

Fehlende Einnahmen aus internationalen Wettbewerben haben dem Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres einen Rekord-Verlust beschert. Vor Steuern habe der einzige börsenortierte Fußball-Verein in Deutschland von Juli bis Dezember 2003 einen Verlust von 29,4 Millionen Euro eingefahren, teilt die Borussia Dortmund GmbH & Co KGaA am Freitag in einem Zwischenbericht mit. Durch das frühe Ausscheiden aus den internationalen Wettbewerben wie dem UEFA-Cup und der Champions-League verringerten sich die Erlöse aus diesem Geschäft um 87 Prozent auf 2,3 Millionen Euro.

BVB-Präsident Gerd Niebaum kündigte Sparmaßnahmen in Höhe von "mindestens 20 Millionen Euro" an. Insgesamt lag die Gesamtleistung im ersten Halbjahr bei 50,4 Millionen Euro (Vorjahr: 78,3 Mio Euro). Die Geschäftsführung habe ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Ergebnissicherung verabschiedet, hieß es in der Mitteilung weiter. Der volle Umfang dieser Programme werde sich erst mit Ende des laufenden und des kommenden Geschäftsjahres zeigen.

DPA

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