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Bundesliga-Absage an Torlinientechnik: Den meisten Vereinen fehlt schlicht das Geld

Die Bundesliga verzichtet vorerst auf die Einführung der Torlinientechnik. Eine Modernisierung des Fußballs bleibt aus. Doch die Entscheidung der Vereine beruht nicht auf rückwärtsgewandtem Purismus.

Eine Analyse von Felix Haas

Deutschland wieder, könnte man denken. Fußball soll hierzulande Fußball bleiben. Chips im Ball, Torkameras, kurzum: technische Modernisierung zur Ermittlung von Toren - wer braucht so etwas? Wir in der Bundesliga nicht. 24 der Erst- und Zweitligamannschaften lehnten die Einführung einer Torlinientechnologie ab. Es sieht danach aus, als hätte der technische Fortschritt im deutschen Fußball zunächst keine Chance. Das ist ein Jammer - und doch ist die Entscheidung verständlich.

Die Torlinientechnologie bietet die große Möglichkeit, eine leidige Diskussion um die entscheidende Frage im Fußball ein für alle mal zu beenden: War der Ball im Tor oder war er nicht drin? Eine Spielunterbrechung wäre nicht notwendig, der Schiedsrichter würde ein Signal auf seine Uhr geschickt bekommen, ob ein Ball mit vollem Umfang hinter der Linie war oder nicht. Ein Wembley-Tor oder ein Phantomtor wie in der Hinrunde der Fußball-Bundesliga wären damit kaum mehr möglich.

Stadionausstattung wäre teuer

Dementsprechend warben bis zuletzt viele Vereine uneingeschränkt für die Einführung von technischen Hilfsmitteln. "Ich bin natürlich dafür", sagte beispielsweise Bayern-Trainer Pep Guardiola. Vor allem Leverkusen und Hoffenheim setzten sich für die Torlinientechnik ein. Im Spiel dieser beiden Mannschaften fiel das Phantomtor von Stefan Kießling.

Die Ablehnung der großen Mehrheit der Liga kommt auf den ersten Blick überraschend. Doch die 24 Teams, die gegen die Technik stimmten, sind nicht unbedingt der Auffassung, dass Fehler zum Spiel gehören. Sie finden es auch nicht besonders autenthisch, wenn mal ein Tor fällt, das eigentlich keines ist.

Der Hintergrund ist ein anderer. Es genügt ein Blick nach England, um zu erahnen, woran die Einführung scheitert. In der Premier League wird die eine Torlinientechnik seit dieser Saison eingesetzt. Der Knackpunkt: Das dort verwendete Hawk-Eye-System kostet jeden Verein für drei Jahre rund 500.000 Euro. Die Stadien müssen erst mit der Technik ausgestattet werden.

Leidtragende sind die Schiedsrichter

Es verwundert also nicht, dass in Deutschland mit Bayern, Hoffenheim und Leverkusen hauptsächlich finanzstarke Clubs die Technik befürworteten. In der zweiten Liga wollten nur drei Vereine die Technik einführen. 15 waren dagegen. Nicht, weil man dort auf zukünftige Phantomtore hofft, sondern weil die Technologie einen Großteil der Zweitliga-Budgets sprengen würde. "Die Kosten sind so exorbitant, dass das nicht tragbar ist", begründete Jörg Schmadtke, Geschäftsführer des Zweitliga-Spitzenreiters 1. FC Köln, die Ablehnung. Die Kölner selbst hatten allerdings dafür gestimmt.

Die Leidtragenden sind die Schiedsrichter. Auch sie hatten sich für die Technik ausgesprochen. Die Referees müssen nun weiter mit dem menschlichen Auge entscheiden, ob ein Ball im Tor ist oder nicht. Das heißt, es wird weiter Fehler geben. Und damit auch weitere Kritik. Der Vorsitzende des Schiedsrichter-Ausschusses, Herbert Fandel, ahnt wohl, dass die Klagen über Schiedsrichterentscheidungen nicht abnehmen werden. Er hoffe, sagte Fandel, "dass sich der ein oder andere nach dieser Entscheidung in Zukunft etwas schwerer tut, die Schiedsrichter für eine strittige oder falsche Entscheidung öffentlich zu kritisieren."

Eine Analyse von Felix Haas

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(