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Bundesliga: Das war's wohl für Cottbus

Energie Cottbus steht als Absteiger aus der Fußball-Bundesliga praktisch fest. Zwar bleibt den Lausitzern nach dem 0:0 daheim gegen den Hamburger SV noch eine winzige theoretische Chance, doch dazu müssten sie ein Wunder schaffen.

Energie Cottbus steht als Absteiger aus der Fußball-Bundesliga praktisch fest. Zwar bleibt den Lausitzern nach dem 0:0 daheim gegen den Hamburger SV noch eine winzige theoretische Chance, doch dazu müssten sie ein Wunder schaffen und in den drei verbleibenden Saisonspielen neun Punkte und 20 Tore aufholen. Auch für Nürnberg ist der Klassenerhalt in weite Ferne gerückt. Der Wolf-Effekt war nach 73. Minuten im Frankenstadion verbraucht, als Benjamin Lauth mit seinem zweiten Tor aus der Führung von Martin Driller (1.) ein 2:1 für 1860 München gemacht hatte. Dem "Club" fehlen nun bereits fünf Punkte ans rettende Ufer. Der Trainer-Wechsel Wolfgang Wolf für Klaus Augenthaler blieb ohne Wirkung.

Stuttgart festigt Platz 2

Hinter dem als Meister feststehenden FC Bayern München (69 Punkte), der im heimischen Olympiastadion Kaiserslautern mit 1:0 bezwang (Sammy Kuffour/85.), festigte Stuttgart durch ein 2:1 in Hannover mit 56 Zählern Platz zwei, der zur Teilnahme an der Champions League berechtigt.

Schützenhilfe bekamen die Schwaben, für die Sean Dundee (19./37. Minute) bei einem Gegentreffer von Jiri Kaufman (85.) traf, durch Borussia Dortmund. Der noch amtierende deutsche Meister musste im Westfalenstadion beim 2:2 gegen den VfL Wolfsburg einen Punkt abgeben und bangt mit 53 Zählern nun sogar um den dritten Rang.

Die «Wölfe» trumpften nach der Dortmunder Führung durch Lars Ricken (16.) auf, drehten dank eines Doppelschlags von Pablo Thiam (59./62.) das Spiel, mussten sich letztlich nach dem Ausgleich des starken Tomas Rosicky (67.) aber mit einem Unentschieden zufrieden geben. Im Kampf um einen UEFA-Cup-Platz reichte das nicht.

Werder setzt sich gegen Hertha durch

Im selbst ernannten "Endspiel" um den Europacup setzte sich Werder Bremen mit 4:2 gegen Hertha BSC durch. Spieler des Tages im Weserstadion war Ailton. Im Kampf um die Torjägerkrone blieb der Brasilianer zwar ohne Erfolg, doch drei der vier Bremer Tore durch Mladen Krstajic (24.), Ludovic Magnin (27.) und Angelos Charisteas (37./76.) bereitete er vor. Arne Friedrich (22.) hatte die Berliner in Führung gebracht, Torben Marx (79.) das Ergebnis erträglich gestaltet. Bremen ist mit 46 Punkten Siebter, punktgleich mit Schalke, das am Sonntag in Rostock spielt. Hertha verteidigte mit 51 Zählern Rang vier vor dem HSV (49).

Wichtiger Zähler für Mönchengladbach

Am Tabellenende holte Borussia Mönchengladbach durch ein 1:1 beim VfL Bochum einen wichtigen Zähler. Mit 35 Punkten rangieren die Gladbacher vor Leverkusen (31), das am Sonntag daheim auf Arminia Bielefeld trifft. 19 Tore sahen die Zuschauer auf den sieben Plätzen - und zwei Platzverweise: In Nürnberg flog "Löwe" Rodrigo Costa nach einem groben Foul (63.) vom Platz. Der Hamburger Christian Raul Ledesma sah in Cottbus in der 40. Minute die Gelb-Rote Karte.

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