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2. Bundesliga: Cottbus setzt sich oben fest

Energie Cottbus bleibt ungeschlagen. Im dritten Spiel gewannen die Lausitzer zu Hause gegen den FC St. Pauli. Duisburg bleibt nach der Niederlage gegen Dresden auf dem letzten Tabellenplatz.

Der FC Energie Cottbus hat sich in der Spitzengruppe der 2. Fußball-Bundesliga festgesetzt. Die Lausitzer gewannen am Samstag 2:0 (1:0) gegen den FC St. Pauli und bleiben nach dem 3. Spieltag ungeschlagen. Vor 11.190 Zuschauern im Cottbuser Stadion der Freundschaft erzielten Neuzugang Marco Stiepermann (21. Minute) und Ivica Banovic (66.) die Tore der Gastgeber, die nun auf dem zweiten Tabellenplatz stehen. Die Hamburger warten dagegen weiter auf den ersten Saisonsieg in der Liga. Mit nur zwei Zählern rangieren sie auf Rang 14.

Energie dominierte die Partie fast nach Belieben - allein die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Einen ganz schwachen Tag erwischte Hamburgs Torhüter Philipp Tschauner, der bei Stiepermanns Schuss zur Führung keine gute Figur abgab und auch sonst ein Unsicherheitsfaktor war. St. Pauli besaß in den ersten 45 Minuten nicht eine zwingende Torchance. Nach dem Wechsel steigerten sich die Hanseaten, blieben aber dennoch vieles schuldig.

Duisburg bleibt ohne Punkt

Im zweiten Samstagspiel ist der MSV Duisburg gegen Dynamo Dresden erneut leer ausgegangen. Der Tabellenletzte kassierte mit 1:3 (0:2) am dritten Spieltag die dritte Niederlage gegen die Sachsen. Die Dresdener hingegen feierten dank der Tore von Idir Oulai (4. Minute), Anthony Losilla (20.) und Mickael Poté (78.) vor 10.877 Zuschauern ihren ersten Saisonerfolg. Bezeichnend für die schwache Vorstellung der Duisburger war der verschossene Foulelfmeter durch Goran Sukalo (66.). Der Anschlusstreffer von Maurice Exslager (90.+2) hatte keine Bedeutung mehr für das Spiel.

Das Unheil für die Elf von MSV-Trainer Oliver Reck nahm früh seinen Lauf. Gleich den ersten Angriff schlossen die Dresdener mit Oualis Kopfballtreffer ab, wenig später erhöhte Losilla auf 2:0. Eine schnelle Antwort blieben die Hausherren schuldig. Erst nach der Pause versuchten sie Druck aufzubauen, agierten aber meist zu zaghaft und ideenlos und scheiterten sogar vom Elfmeterpunkt.

tis/DPA / DPA

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