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2. Bundesliga: Greuther Fürth und Cottbus feiern Siege

Die SpVgg Greuther Fürth hat ihre Aufstiegsambitionen durch einen glanzlosen Sieg gegen Paderborn untermauert. Energie Cottbus bescherte Alemannia Aachen die vierte Niederlage im vierten Spiel.

Energie Cottbus und Greuther Fürth haben sich am Samstag mit Erfolg in der Spitzengruppe der 2. Fußball-Bundesliga etabliert. Cottbus besiegte Alemannia Aachen mit 2:0, das am vierten Spieltag die vierte Niederlage kassierte. Greuther Fürth eroberte nach einem 1:0-Sieg gegen Paderborn den zweiten Tabellenplatz.

Alemannia Aachen präsentierte sich auch im vierten Saisonspiel gegen Cottbus desolat. Außerdem sah Sergiu Radu (59. Minute) nur fünf Minuten nach seiner Einwechselung wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte. Den Gästen hingegen gelang vor 13.929 Zuschauern durch Tore von Ivica Banovic (53.) und Dimitar Rangelow (74.) die Wiedergutmachung für die 0:5-Heimniederlage am vergangenen Spieltag gegen 1860 München. Aachen ist Tabellenletzter.

Die Verunsicherung nach dem schlechten Saisonstart mit null Punkten und nur einem Tor war den Hausherren deutlich anzumerken. Viele Fehlpässe, wenig Risiko und keine einzige Torchance in der ersten Halbzeit prägten das Bild des erneut offensiv aufgestellten Tabellenletzten. Erst nach dem Gegentreffer und dem Platzverweis in der zweiten Halbzeit reagierte Aachen mit wütenden Angriffen. Doch mitten in der Sturm- und Drangphase schloss Rangelow einen Konter mit dem zweiten Cottbusser Tor ab.

Maues Spiel für die Zuschauer


Im zweiten Samstagspiel untermauerte die SpVgg Greuther Fürth ihre Aufstiegsambinationen und eroberte den zweiten Tabellenplatz. Beim SC Paderborn siegte die Mannschaft von Trainer Mike Büskens mit 1:0. Christopher Nöthe markierte in der 59. Minute nach einer Ecke per Kopf vor 6174 Zuschauern das Tor des Tages. Spielerisch aber hatten die Gäste in Ostwestfalen nur wenig zu bieten. Die Paderborner blieben auch im zweiten Heimspiel der Saison ohne Sieg.

Es war über weite Strecken eine wenig überzeugende Vorstellung von beiden Teams. Die Fürther zogen sich meist in die eigene Hälfte zurück und lauerten auf Fehler des Gegners. Den Paderbornern fehlten aber die Ideen, um den vielen Platz optimal auszunutzen und ihre spielerische Überlegenheit in Zählbares umzumünzen. Erst in der zweiten Hälfte nahm das Spiel an Fahrt auf: Doch während Paderborns Enis Alushi aus 13 Metern nur die Latte traf, erzielte auf der Gegenseite nur Augenblicke später Nöthe das Siegtor.

DPA / DPA

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