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DFB-Pokal Eintracht nimmt Schwung für Bayern-Knaller und folgt Werder und Union in die 2. Runde

Nach Bremen und Union Berlin schafft auch Eintracht Frankfurt den Sprung in die 2. Runde des DFB-Pokals. Der Europa-League-Sieger hat weniger Mühe als die Liga-Konkurrenten.

Eintracht Frankfurt – 1. FC Magdeburg

Frankfurts Rafael Borré klärt den Ball
Frankfurts Rafael Borré klärt den Ball
© Ronny Hartmann/dpa-Zentralbild / DPA

Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt hat nach dem Fauxpas im Vorjahr die Pokalhürde mit Debütant Mario Götze sicher genommen. Bei Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Magdeburg kamen die Hessen am Montagabend in der ersten Runde des DFB-Pokals zu einem souveränen 4:0 (2:0) und sind damit gerüstet für den Bundesliga-Knaller am Freitag (20.30 Uhr/Sat.1 und Sky) gegen Rekordmeister Bayern München. Vor 26.350 Zuschauern in der ausverkauften MDCC-Arena schoss Daichi Kamada den Erstligisten in Führung. Zwei Minuten später verhinderte Nationaltorhüter Kevin Trapp mit einem parierten Foulelfmeter den Ausgleich. Jesper Lindström, erneut Kamada und Lucas Alario machten für die Eintracht alles klar.

Union Berlin – Chemnitzer FC

Unions Torschütze Kevin Behrens (l) Andreas Voglsammer reagieren nach dem Spiel
Unions Torschütze Kevin Behrens (l) Andreas Voglsammer reagieren nach dem Spiel
© Hendrik Schmidt / DPA

Der 1. FC Union Berlin ist nur mit viel Mühe und Glück einer Pokalblamage entgangen. Beim Chemnitzer FC kam der Fußball-Bundesligist am Montag zu einem 2:1 (0:0)-Erfolg nach Verlängerung. Kapitän Tobias Müller hatte den Regionalligisten überraschend nach 62 Minuten in Führung gebracht. Im direkten Gegenzug gelang Neuzugang Jordan Siebatcheu mit einem Seitfallzieher aus Nahdistanz vor 13.465 Zuschauern der Ausgleich. Kevin Behrens sorgte mit seinem Treffer in der 114. Minute für den Sieg des Favoriten.

Werder Bremen – Energie Cottbus 

Bremens Mitchell Weiser jubelt nach seinem Tor zum 0:2
Bremens Mitchell Weiser jubelt nach seinem Tor zum 0:2
© Robert Michael / DPA

Fußball-Bundesligist Werder Bremen hat die erste Runde des DFB-Pokals überstanden. Der in der Vorsaison in Osnabrück früh gescheiterte Erstliga-Aufsteiger gewann am Montag bei Regionalligist Energie Cottbus mit 2:1 (1:0). Die Werder-Tore erzielten Romano Schmid und Mitchell Weiser. Für den Gastgeber traf Tim Heike.

SV Darmstadt 98 – FC Ingolstadt 

Calvin Brackelmann vom FC Ingolstadt (l) und Fabio Torsiello vom SV Darmstadt im Zweikampf um den Ball
Calvin Brackelmann vom FC Ingolstadt (l) und Fabio Torsiello vom SV Darmstadt im Zweikampf um den Ball
© Matthias Balk / DPA

Der SV Darmstadt 98 ist mühelos in die 2. Runde des DFB-Pokals eingezogen. Der Fußball-Zweitligist gewann seine Erstrundenpartie am Montag beim schwachen Drittligisten FC Ingolstadt mit 3:0 (2:0). Vor 5298 Zuschauern brachten Phillip Tietz und Tobias Kempe per Foulelfmeter die Gäste am Geburtstag ihres Trainers Torsten Lieberknecht in Führung. Magnus Warming sorgte für den Endstand.

SV Waldhof Mannheim – Holstein Kiel

DFB Pokal Waldhof Kiel
Mannheims Dominik Martinovic (r.) und Kiels Marco Komenda kämpfen um den Ball.
© Uwe Anspach / DPA

Die Reise im DFB-Pokal ist für Holstein Kiel schon frühzeitig beendet. Der Fußball-Zweitligist scheiterte mit 3:5 im Elfmeterschießen beim Drittligisten SV Waldhof Mannheim und schied bereits in der ersten Runde aus. Nach der Verlängerung hatte es 0:0 gestanden. Den entscheidenden Strafstoß für die in der sehenswerten Partie absolut ebenbürtigen Gastgeber verwandelte Fridolin Wagner, damit erreichten der SVW wie im Vorjahr die zweite Runde. Damals hatten die Badener den späteren Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt ausgeschaltet.

Eintracht Braunschweig – Hertha BSC

DFB Pokal Hertha Braunschweig
Glück im Unglück: Braunschweigs Torwart Jasmin Fejzic rettet einen Ball vor der Linie.
© Daniel Reinhardt / DPA

Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat sich in der ersten Runde des DFB-Pokals blamiert und ist trotz einer frühen 2:0-Führung ausgeschieden. Die Berliner verloren bei Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig im Elfmeterschießen mit 5:6. Nach 120 Minuten hatte es 4:4 (2:2, 2:0) gestanden. Davie Selke (10.) und Myziane Maolida (42.) schossen Berlin in Führung, ehe Brian Behrendt (63./Elfmeter) und Lion Lauberbach (66.) für Braunschweig trafen. Kurz nach Wiederanpfiff kassierte Hertha sogar das 2:3 durch Immanuel Pherai (91.), ehe Lucas Tousart (103.) und Dodi Lukebakio (106.) für die erneute Führung sorgten. Doch durch das Tor von Bryan Henning (118.) kam es zum Elfmeterschießen.

Erzgebirge Aue – FSV Mainz 05 0:3

DFB Pokal Mainz Aue
Aues Ulrich Taffertshofer (l.) und Linus Rosenlöcher (M.) gegen den Mainzer Anton Stach.
© Robert Michael / DPA

Mainz 05 hat ein weiterer Club aus der 1. Fußball-Bundesliga die erste Runde des DFB-Pokals überstanden. Die Mainzer setzten sich am Ende mühelos bei Zweitliga-Absteiger Erzgebirge Aue mit 3:0 (1:0) durch. Die Tore erzielten Dominik Kohr (41.), Delano Burgzorg (70.) und Marcus Ingvartsen per Handelfmeter (79.).

1. FC Kaiserslautern – SC Freiburg 1:2

DFB Pokal Freiburg
Tatort Fritz-Walter-Stadion. Lange hielten Terrence Boyds (l.) Kaiserslauterer gegen Freiburg mit. Doch am Ende setzte sich der letztjährige Finalist durch.
© Tom Weller / DPA

Vorjahresfinalist SC Freiburg hat einen frühen Pokal-K.o. nur mit Mühe abgewendet. Der Fußball-Bundesligist kam im Erstrundenspiel beim Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern zu einem 2:1 (1:1, 0:1) nach Verlängerung und darf weiter vom erneuten Durchmarsch nach Berlin träumen. Roland Sallai in der 82. Minute und Ritsu Doan (111.) bewahrten den Europa-League-Teilnehmer mit ihren späten Toren vor dem drohenden Aus. Marlon Ritter (33.) hatte die Roten Teufel vor 38.317 Zuschauern mit einem Traumtor aus fast 50 Metern in Führung gebracht.

SV Rödinghausen – TSG 1899 Hoffenheim 0:2

DFB Pokal Hoffenheim
Rödinghausens Jeff-Denis Fehr (l.) im Kampf um den Ball mit Hoffenheims Kevin Vogt.
© Friso Gentsch / DPA

André Breitenreiter hat ein erfolgreiches, aber nervenaufreibendes Pflichtspieldebüt als Trainer der TSG 1899 Hoffenheim gefeiert. In der ersten Runde des DFB-Pokals benötigte der Bundesligist die Verlängerung, um den SV Rödinghausen beim glücklichen 2:0 (0:0) zu bezwingen. Vor 1606 Zuschauern im Häcker-Wiehenstadion sorgten die Neuzugänge Ozan Kabak (115. Minute) und Grischa Prömel (118.) für die späten Siegtreffer der Gäste, denen damit eine Blamage im Duell mit dem tapferen Fußball-Regionalligisten aus Ostwestfalen erspart blieb.

SV Oberachern – Borussia Mönchengladbach 1:9

DFB Pokal Mönchengladbach
Thuram, Thuram, immer wieder Thuram. Hier schießt der Gladbacher Stürmer das 1:0 gegen den SV Oberachern.
© Philipp von Ditfurth / DPA

Angeführt von Dreifach-Torschütze Marcus Thuram ist Borussia Mönchengladbach souverän in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Der französische Stürmer erzielte beim 9:1 (6:0) des Fußball-Bundesligisten gegen Fünftligist SV Oberachern einen Hattrick (3., 22. und 36. Minute) und ebnete so den Weg zu einem gelungenen Pflichtspiel-Debüt des neuen Gladbacher Trainers Daniel Farke. Die weiteren Tore für den Favoriten erzielten vor 15 000 Zuschauern zweimal Jonas Hofmann (37., 45.+3), Rami Bensebaini (45.), Lars Stindl (47.), Joe Scally (59.) und Florian Neuhaus (78.). Für den Oberligisten traf Nico Huber (61.).

FV Engers – Arminia Bielefeld 1:7

Fabian Klos (r.) von Bielefeld bejubelt im Stadion Oberwerth sein Tor zum 0:3 mit Janni Serra, Robin Hack und Bastian Oczipka. 
Fabian Klos (r.) von Bielefeld bejubelt im Stadion Oberwerth sein Tor zum 0:3 mit Janni Serra, Robin Hack und Bastian Oczipka. 
© Hasan Bratic / DPA

Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld ist problemlos in die 2. Runde des DFB-Pokals eingezogen. Beim 7:1 (2:0)-Erfolg beim Fünftligisten FV Engers war der Favorit in allen Belangen überlegen. Die Tore für den Bundesliga-Absteiger im Koblenzer Stadion am Oberwerth erzielten Janni Serra (9./70. Minute), Fabian Klos (24./50.), Masaya Okugawa (56.), Bryan Lasme (86.) und Robin Hack (90.+1). Für den Rheinland-Pokalsieger gelang Jonathan Kap (54.) der Ehrentreffer, den die 2500 Zuschauer lautstark bejubelten.

Schott Mainz – Hannover 96 0:3

DFB Pokal Hannover Mainz
Tim Müller (r.) vom TSV Schott Mainz und Hannovers Maximilian Beier (l) kämpfen um den Ball.
© Torsten Silz / DPA

Vier Tage nach der Absetzung des bisherigen Geschäftsführers des Profifußball-Betriebs Martin Kind erfüllte Zweitligist Hannover 96 sportlich das Soll. Durch das 3:0 (2:0) bei Fünftligist TSV Schott Mainz zogen die Niedersachsen in Runde zwei ein. Die Torschützen vor 4000 Zuschauern am Mainzer Bruchweg: 1:0, Ahlbach (36.), 2:0 Beier (42.), 3:0 Haas (Eigentor 50.)

TuS BW Lohne – FC Augsburg 0:4

DFB Pokal Augsburg
Heinz-Dettmer-Stadion in Lohne: Augsburgs Arne Maier (l). im Zweikampf mit TuS BW-Spieler Jakub Bürkle.
© Christopher Neundorf / DPA

Der FC Augsburg hat beim Pflichtspiel-Debüt seines neuen Trainers Enrico Maaßen nur mit Mühe die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Der Fußball-Bundesligist gewann am Ende zwar deutlich mit 4:0 (0:0) beim niedersächsischen Regionalliga-Aufsteiger Blau-Weiß Lohne. Der starke Widerstand des Viertligisten erlahmte vor 4150 Zuschauern aber erst in der zweiten Halbzeit nach Toren von Arne Maier (51. Minute), Fredrik Jensen (69.), Florian Niederlechner (81.) und Maurice Malone (89.).

Bremer SV – Schalke 04 0:5

DFB Pokal Schalke Bremer SV
Schalkes Rodrigo Zalazar (M.) jubelt über sein Tor zum 0:1 mit Tom Krauß und Tobias Mohr. Das Spiel gegen den Bremer SV wurde im Oldenburger Marschweg-Stadion ausgetragen. 
© Carmen Jaspersen / DPA

Der FC Schalke 04 ist beim Pflichtspiel-Debüt von Trainer Frank Kramer souverän in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Beim Viertligisten Bremer SV siegte der fünfmalige Cupgewinner am Sonntag 5:0 (4:0). Dominick Drexler (12./33. Minute) traf für den Bundesliga-Rückkehrer doppelt. Der hohe Favorit aus dem Ruhrpott ließ dem Regionalliga-Aufsteiger vor 10.000 Zuschauern im 40 Kilometer von Bremen entfernten Oldenburg von Beginn an keine Chance. Auch ohne die angeschlagenen Simon Terodde und Danny Latza, aber mit sieben Neuzugängen, dominierte die Kramer-Elf den Gastgeber nach Belieben.

BSV Rehden – SV Sandhausen 0:4

DFB Pokal Sandhausen
Sandhausens Philipp Ochs (l.) und Rehdens Kevin Coleman kämpfen um den Ball.
© David Inderlied / DPA

Der SV Sandhausen hat ohne große Probleme die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Der Tabellenzehnte der 2. Fußball-Bundesliga gewann beim niedersächsischen Club BSV Rehden aus der Regionalliga Nord mit 4:0 (3:0). Das Team aus dem Landkreis Diepholz konnte den überlegenen Kurpfälzern kaum etwas entgegensetzen. Der zweifache Torschütze Janik Bachmann (23./45. Minute), Ahmed Kutucu (32.) und Alexander Schirow (51.) sorgten vor rund 1500 Zuschauern für den zu keinem Zeitpunkt gefährdeten Sieg von Sandhausen.

FC Carl Zeiss Jena – VfL Wolfsburg 0:1

DFB Pokal Jena Wolfsburg
Wolfsburgs Maxence Lacroix (l.) und Jenas Jan Dahlke in Aktion.
© Bodo Schackow / DPA

Ein spätes Tor hat Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg vor dem frühen Aus im DFB-Pokal bewahrt. Das Team des neuen Trainers Niko Kovac kam in der ersten Runde beim Regionalligisten FC Carl Zeiss Jena dank des Treffers von Omar Marmoush kurz vor dem Ende zu einem 1:0 (0:0).

Stuttgarter Kickers – Greuther Fürth 2:0

DFB Pokal Stuttgart Fürth
Mini-Sensation: Der Stuttgarter Denis Zagaria (M.) freut sich über seinen Treffer zum 1:0, die Kickers sind eine Runde im Pokal weiter.
© Bernd Weißbrod / DPA

Bundesliga-Absteiger SpVgg Greuther Fürth hat sich im DFB-Pokal erneut blamiert. Der auf der ganzen Linie enttäuschende Fußball-Zweitligist verlor beim baden-württembergischen Fünftligisten Stuttgarter Kickers verdient mit 0:2 (0:1) und schied bereits in der ersten Runde kläglich aus. Schon im Vorjahr waren die Franken, die weiter auf den ersten Pflichtspielsieg in der neuen Saison warten, beim Pokal-Auftakt als damaliger Erstliga-Club beim Regionalligisten SV Babelsberg 03 gescheitert.

Kickers Offenbar – Fortuna Düsseldorf 1:4

DFB Pokal Düsseldorf
Kristoffer Peterson von Düsseldorf freut sich über sein Tor zum 0:2.
© Hasan Bratic / DPA

Fortuna Düsseldorf ließ nichts anbrennen und erreichte sicher die zweite Pokal-Runde. Der Zweitligist siegte bei Kickers Offenbach aus der Regionalliga Südwest mit 4:1 (1:0). Die Tore vor 16.600 Zuschauern am Bieberer Berg erzielten für die hoch effizienten Rheinländer der eingewechselte frühere Bundesliga-Profi Daniel Ginczek (71. Minute/79.), André Hoffmann (33.) und Kristoffer Peterson (54.). Für die stark spielenden Gastgeber traf Jakob Lemmer (57.).

Jahn Regensburg – 1. FC Köln 4:3 i.E.

DFB Pokal Regensburg Köln
Ins Stolpern geraten: Mark Uth vom 1. FC Köln (l.) und Jan Elvedi vom SSV Jahn Regensburg im Zweikampf.
© Matthias Balk / DPA

Für Steffen Baumgart und den 1. FC Köln ist die ersehnte Berlin-Pokal-Reise schon nach der ersten Station beendet. Die Rheinländer kämpften sich nach einem 0:2 beim SSV Jahn Regensburg zwar nochmals zurück, konnten ihr Erstrunden-Aus aber beim 3:4 im Elfmeterschießen nicht abwenden. Nach der Verlängerung hatte es in dem leidenschaftlichen Cup-Fight am Samstag 2:2 (2:2, 1:2) gestanden.

SpVgg Bayreuth – Hamburger SV 1:3 n.V.

DFB Pokal HSV Bayreuth
Hamburg hat lange für das Happyend gebraucht: Ransford-Yeboah Königsdörffer (l.) jubelt nach seinem Ausgleichstreffer zum 1:1 mit Robert Glatzel.
© Daniel Löb / DPA

Die DFB-Pokalreise des Fußball-Zweitligisten Hamburger SV wäre in dieser Saison beinahe schon nach der ersten Station beendet gewesen. Der letztmalige Halbfinalist rettete sich beim Drittliga-Aufsteiger SpVgg Bayreuth zunächst in die Verlängerung und gewann schließlich noch mit 3:1 (1:1, 0:1). Der pausenlose Hamburger Sturmlauf nach der Pause mündete zunächst nach etlichen vergebenen Torchancen im 1:1 des eingewechselten Ransford Königsdörfer in der 83. Minute. In der Verlängerung traf zunächst Kapitän Sebastian Schonlau nach einer Ecke von Sonny Kittel im Strafraum aus der Drehung (97.). Für die Entscheidung sorgte dann der erneut erfolgreiche Königsdörfer (111.).

FC Einheit Wernigerode – SC Paderborn 0:10

DFB Pokal Werningerode Paderborn
Maximilian Farwig (r.) von FC Einheit Werningerode spielt gegen den SC Paderborn 07 Spieler Julian Justvan.
© Matthias Bein / DPA

Überhaupt keine Probleme hatte der SC Paderborn mit dem 10:0 (3:0) beim Oberligisten FC Einheit Wernigerode. Die Torschützen des Torschützefests: 1:0 Justvan (7.), 2:0 Leipertz (10.), 3:0 Pieringer (40.), 4:0 Justvan (46.), 5:0 Srbeny (49.), 6:0 Pieringer (50.), 7:0 Pieringer (53.), 8:0 Leipertz (58.), 9:0 Tachie (67.), 10:0 Pieringer (90.)

VfB Lübeck – Hansa Rostock 1:0

DFB Pokal Lübeck Rostock
Spielunterbrechung in Lübeck, nachdem die Fans grüne Rauchfackeln abgebrannt haben.
© Michael Schwartz / DPA

Fußball-Zweitligist Hansa Rostock hat in der ersten DFB-Pokalrunde eine Pleite beim Nord-Regionalligisten VfB Lübeck erlebt. Die Rostocker unterlagen beim unterklassigen Rivalen mit 0:1 (0:0). VfB-Mittelfeldspieler Tarik Gözüsirin erzielte das umjubelte Siegtor in der 78. Minute mit sattem Schuss aus 16 Metern. In den vergangenen zwölf Jahren sind die Rostocker damit zum zehnten Mal in der ersten Runde gescheitert. Nach Spielschluss stürmten einige Hansa-Fans den Innenraum. Polizeikräfte drängten sie zurück.

SV Elversberg – Bayer Leverkusen 4:3

DFB Pokal Elversberg Leverkusen
Ein gebrauchter Tag nicht nur für Torwart Lukas Hradeck, sondern für alle Spieler von Bayer Leverkusen.
© Uwe Anspach / DPA

Nach einem enttäuschenden Auftritt hat sich Champions-League-Starter Bayer Leverkusen bereits in der 1. Runde aus dem DFB-Pokal verabschiedet. Die Werkself verlor beim Drittliga-Aufsteiger SV Elversberg mit 3:4 (2:3) und offenbarte eine Woche vor dem Bundesliga-Auftakt viele Schwächen. Jannik Rochelt in der 2. Minute, Kevin Koffi (17.) per Foulelfmeter, Luca Schnellbacher (37.) und Kevin Conrad (74.) trafen vor 7414 Zuschauern für den couragierten Außenseiter. Die Tore von Adam Hlozek (5.), Charles Aránguiz (30.) und Patrik Schick (89.) reichten Bayer nicht zum Weiterkommen.

FV Illertissen – 1.FC. Heidenheim 0:2

DFB Pokal Illertissen Heidenheim
Illertissens Torwart Micahel Wagner (2.v.l.) und Lukasz Mozler (r.) hilflos beim Treffer von Heidenheims Patrick Mainka (M.).
© Stefan Puchner / DPA

Dem 1. FC Heidenheim ist nach dem optimalen Zwei-Siege-Auftakt in der 2. Fußball-Bundesliga auch der Start in den Pokal-Wettbewerb geglückt. Das Team von Trainer Frank Schmidt mühte sich beim Regionalligisten FV Illertissen zu einem 2:0 (0:0). Patrick Mainka (57. Minute) und Adrian Beck (81.) trafen in einer zähen Partie vor 3500 Zuschauern im Vöhlin-Stadion.

Viktoria 89 Berlin – VfL Bochum 0:3

DFB Pokal Viktoria Berlin VfL Bochum
Bochums Philipp Hofmann (r.) bejubelt seinen Treffer zum 0:3 mit Vorlagengeber Simon Zoller.
© Soeren Stache / DPA

Der VfL Bochum hat sich keine Blöße gegeben und ist souverän in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Die Bundesliga-Mannschaft von Trainer Thomas Reis gewann beim Regionalligisten Viktoria Berlin 3:0 (2:0). Vor 5573 Zuschauern im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark sorgten die Treffer von Simon Zoller (18. Minute) und Takuma Asano (22.) früh für Klarheit. Neuzugang Philipp Hofmann erzielte das 3:0 (65.). Der Berliner Landespokalsieger kämpfte, war aber zu oft mit dem Spiel des Ruhrgebietsclubs überfordert.

SV Straelen – FC St. Pauli 3:4

DFB Pokal Straelen St. Pauli
St. Paulis Igor Matanovic und Toshiaki Miyamoto von Straelen versuchen, an den Ball zu kommen.
© Bernd Thissen / DPA

Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat sich in die zweite Runde des DFB-Pokals gezittert. Das Team von Trainer Timo Schultz mühte sich zu einem 4:3 (2:2) beim Regionalligisten SV Straelen. Erst ein Billardtor von Jakov Medic in der letzten Minute der regulären Spielzeit bescherte den Gästen den Pflichtsieg. Zuvor hatten Eric Smith (25.), Medic (40.) und der eingewechselte David Otto (63.) für den Favoriten getroffen. Manolis Saliakas sah in der 77. Minute wegen rohen Spiels die Rote Karte.

1860 München – Borussia Dortmund 0:3

DFB Pokal Dortmund 1860
Der Sieg des BVB über 1860 München war 90 Minuten lang ungefährdet. 
© Matthias Balk / DPA

Borussia Dortmund hat souverän die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Der Fußball-Bundesligist gewann bei Drittligist TSV 1860 München mit 3:0 (3:0). Donyell Malen (8.), Jude Bellingham (31.) sowie Neuzugang Karim Adeyemi (35.) trafen für den von Edin Terzic trainierten Pokalsieger von 2021. Die Münchner Löwen scheiterten zum vierten Mal in fünf Jahren in der ersten Runde.

Dynamo Dresden – VfB Stuttgart 0:1

DFB Pokal Stuttgart Dresden
Stuttgarts Darko Churlinov (l.) jubelt nach seinem Tor zum 0:1 mit Chris Führich.
© Robert Michael / DPA

Darko Churlinov hat den VfB Stuttgart in die zweite Runde des DFB-Pokals geführt. Der Treffer des 22-Jährigen in der 33. Minute reichte dem Fußball-Bundesligisten bei Drittligist Dynamo Dresden zum 1:0-Sieg. Vor 22 .644 Zuschauern mussten die Schwaben nach einer Gelb-Roten Karte für Waldemar Anton nach 67 Minuten in Unterzahl spielen.

1. FC Kaan-Marienborn – 1. FC Nürnberg 0:2

DFB Pokal Nürnberg
Nürnbergs Torschütze Johannes Geis (r.) jubelt nach seinem Treffer zur 1:0 Führung mit seinem Teamkameraden Christoph Daferner (v.l.) und Christopher Schindler
© Marius Becker / DPA

Der Club hat die erste Aufgabe im DFB-Pokal nur mit Mühe bewältigt: Der Zweitligist setzte sich beim Regionalligaaufsteiger mit 2:0 (1:0) durch und steht somit wie im Vorjahr in der 2. Runde des Wettbewerbs. Vor etwa 6000 Zuschauern im Siegener Leimbachstadion erzielten Johannes Geis (45. Minute) und Enrico Valentini (84.) die Treffer. Der Stadtteilclub aus Siegen, der erst im Jahr 2007 gegründet wurde, hatte erstmals überhaupt die erste Pokalhauptrunde erreicht

TSG Neustrelitz – Karlsruher SC 0:8

DFB Pokal Karlsruhe Neustrelitz
Neustrelitz Kapitän Kevin Riechert (l.) versucht dem Kapitän von Karlsruhe Jerome Gondorf (r.) den Ball abzunehmen.
© Gregor Fischer / DPA

Der KSC ist souverän in die zweite Runde des DFB-Pokalwettbewerbs eingezogen. Beim mecklenburgischen Oberligisten TSG Neustrelitz setzte sich der Tabellenletzte der 2. Fußball-Bundesliga souverän mit 8:0 (3:0) durch. Vor gut 3000 Zuschauern erzielten der überragende Fabian Schleusener (12./14./41.) sowie Jerome Gondorf (67.), Malik Batmaz (71.), Daniel Gordon (73.) und Simone Rapp (82./87.) die Tore für den KSC. Die TSG, die im Jahr 2007 schon einmal am KSC (0:2 nach Verlängerung) gescheitert war, kassierte ihre vierte Erstrunden-Niederlage im Pokal.

nik / rw DPA

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