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Bundesliga

Bundesliga Hannover und Stuttgart verlassen dank zweier Fehlentscheidungen den Keller


Hannover gewinnt dank eines - sehr deutlichen - Hand-Tores von Andreasen in Köln und Stuttgart schlägt durch einen Abseitstreffer Ingolstadt. Beide Gewinner verlassen damit vorerst die Gefahrenzone der Tabelle.

Hannover 96 und der VfB Stuttgart haben sich dank zweier Fehlentscheidungen der Schiedsrichter erst einmal der größten Sorgen in der Fußball-Bundesliga entledigt. Die seit mittlerweile drei Spielen unbesiegten Niedersachsen gewannen am Sonntag beim 1. FC Köln durch ein irreguläres Hand-Tor von Leon Andreasen mit 1:0 (1:0), während Stuttgart dank eines Abseitstreffers von Daniel Didavi mit 1:0 (0:0) gegen den FC Ingolstadt durchsetzten.

VfB Stuttgart - FC Ingolstadt 1:0

Der VfB Stuttgart hat seine schwarze Heimserie beendet und einen Nichtabstiegsrang erobert. Die Schwaben setzten sich am Sonntag zum Abschluss des neunten Spieltags mit einem Tor von Daniel Didavi (59. Minute) aus Abseitsposition mit 1:0 (0:0) gegen den Aufsteiger FC Ingolstadt durch.

Für die Stuttgarter war es der erste Sieg nach zuvor vier Niederlagen in Serie vor eigenem Publikum, für den Neuling in der Fußball-Bundesliga dagegen die erste Niederlage auf gegnerischem Platz. In der vierten Minute hatte VfB-Keeper Przemyslaw Tyton die Hausherren mit einem gehaltenen Elfmeter gegen Mathew Leckie (4.) vor einem Rückstand bewahrt. In den Schlussminuten sah VfB-Profi Serey Dié die Gelb-Rote Karte.

1. FC Köln - Hannover 96 0:1

Das seit mittlerweile drei Spielen unbesiegte Hannover gewann am Sonntag beim 1. FC Köln durch ein irreguläres Tor mit 1:0 (1:0) und feierten damit den ersten Auswärtssieg seit fünf Monaten. Die zuvor in 14 Heimspielen unbesiegten Gastgeber hingegen verloren erstmals in diesem Jahr vor heimischem Publikum und verpassten den Sprung auf Platz 4. Vor 48.700 Zuschauern im RheinEnergieStadion erzielte Leon Andreasen in der 38. Minute das 1:0 regelwidrig mit dem Oberarm. Damit verbesserten sich dei Gäste auf Rang 14. 

"Es ist ärgerlich, dass wir heute einen Handball-Schiedsrichter hatten. Wenn 48.700 Leute das sehen, müssen das auch die vier Schiedsrichter sehen", sagte FC-Manager Jörg Schmadtke nach dem Spiel in Köln. Torhüter Timo Horn konnte kaum fassen: "Ich habe mit einem klaren Pfiff des Schiedsrichters gerechnet. Ein irreguläres Tor hat uns um einen Punkt gebracht. Da gibt es keine zwei Meinungen."

Noch vor der Pause mussten die Kölner dann einen irregulären Treffer zum 0:1 hinnehmen. Einen abgefälschten Ball lenkte Andreasen mit dem Arm regelwidrig ins Tor. Fifa-Schiedsrichter Bastian Dankert erkannte den Treffer trotz aller Proteste an, Kölns Trainer Stöger konnte es kaum glauben und bot schon seine Brille an. "Das war ein glücklicher Sieg, keine Frage. Aber wir müssen uns nicht entschuldigen und nehmen die drei Punkte gerne mit", befand Hannovers Trainer Michael Frontzeck. Andreasen selbst sagte hinter: "Das kann man natürlich pfeifen. Das war eindeutig Hand. Aber im Spiel geht das alles sehr schnell."

fin DPA

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