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Guardiola-Nachfolger Carlo Ancelotti: "Für mich kam kein anderes Angebot mehr in Frage"

Nach der Bekanntgabe über den Abgang Pep Guardiolas, hat sich Nachfolger Carlo Ancelotti zu Wort gemeldet. Es sei eine "Ehre" für ihn, künftig ein Teil Bayern Münchens zu sein. Die Personalie war natürlich auch im Netz ein Thema.

Carlo Ancelotti, künftiger Trainer des FC Bayern München Carlo Ancelotti

Carlo Ancelotti gewann in seiner Karriere bereits dreimal die Champions League

Am Sonntagmorgen machte Bayern München öffentlich, was seit Tagen, wenn nicht schon seit Wochen vermutet wurde: Trainer Pep Guardiola und der deutsche Fußball-Rekordmeister gehen ab der nächsten Saison getrennte Wege. Ein Nachfolger für den Spanier, der mit dem englischen Spitzenclub Manchester City in Verbindung gebracht wird, steht auch schon fest. Demnach übernimmt Carlo Ancelotti ab dem 1. Juli nächsten Jahres das Kommando an der Säbener Straße.

Der 56-Jährige, der in seiner Trainerkarriere bereits dreimal die Champions League gewinnen konnte, erhält einen bis 2019 datierten Dreijahresvertrag in München. "Carlo Ancelotti hatte als Trainer überall Erfolg und dreimal die Champions League gewonnen. Carlo ist ein ruhiger, ausgeglichener Fachmann, der mit Stars umgehen kann und einen variantenreichen Fußball spielen lässt - das haben wir gesucht, das haben wir gefunden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit", sagte Rummenigge über den künftigen Coach.

Ancelotti: "Es ist eine Ehre für mich"

Auch Ancelotti meldete sich inzwischen zu Wort. "Es ist eine Ehre für mich, von der nächsten Saison an Teil dieses großartigen Clubs, des FC Bayern München zu sein", twitterte der Italiener nach Bekanntgabe der Personalie. "Seitdem ich vom Interesse des Clubs wusste, kam kein anderes Angebot mehr infrage für mich. Ich wünsche dem FC Bayern München und meinem Freund Guardiola nur das Beste für den Rest der Saison." Sein Statement beendete er mit besten Grüßen zu Weihnachten und Wünschen für einen gutes Neues Jahr.


"Es hat sich ausgepept"

Bayern-Profi Thomas Müller hatte einen möglichen Abschied Guardiolas bereits am Samstag nach dem 1:0-Sieg über Hannover 96 kommentiert. Ihm als Spieler sei es egal, wie lange der Trainer Laufzeit habe, ob er verlängere oder nicht, sagte der Weltmeister von 2014 nach der Partie. "Wir spielen für uns als Spieler. Man spielt nicht für den Trainer, sondern mit dem Trainer."

Auch die Fans scheinen Guardiola nicht sonderlich nachzutrauern, wie viele Reaktionen auf Twitter zeigen. Stattdessen scheinen die Erleichterung über die Bekanntgabe sowie die Vorfreude auf die Zukunft unter Ancelotti zu überwiegen.