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Unruhe beim FC-Bayern: Lisa Müller pestet gegen Niko Kovac - das sagt Thomas Müller zum Posting seiner Frau

Thomas Müller ist schon länger außer Form. Bayern-Trainer Niko Kovac hat ihn gegen Freiburg erst spät eingewechselt. Müllers Frau Lisa hat auf Instagram deswegen Frust abgelassen.

Thomas Müller, Joshua Kimmich und Franck Ribéry vom FC Bayern München gehen mit gesenkten Köpfen vom Platz

Wäre man Uli Hoeneß, könnte man über Bayern-Stürmer Thomas Müller sagen, dass er seit Jahren einen Dreck gespielt hat. Dementsprechend hat Bayern-Trainer Niko Kovac Müller beim Heimspiel gegen den SC Freiburg auf die Bank gesetzt - und erst in der 71. Minute für James Rodriguez ins Spiel gebracht. Was Müller über die Zeit auf der Bank denkt, ist nicht bekannt. Seine Frau Lisa Müller hingegen fand das offenbar gar nicht gut. Auf Instagram postete sie ein Video, in dem Kovac ihrem Mann vor der Einwechselung letzte taktische Anweisungen gibt. Diagonal über der Szene steht: "Mehr als 70 Min bis der mal ne n Geistesblitz hat".

Ein Screenshot zeigt einen Instagram-Post von Thomas Müllers Frau Lisa, im dem sie gegen Bayern-Trainer Kovac pestet

"Mehr als 70 Min bis der mal ne n Geistesblitz hat" schreibt Lisa Müller zu einem Video, das die Einwechselung ihres Mannes Thomas beim Bayern-Spiel zeigt

Gemeint ist offenbar Kovac, über den Lisa Müller keine allzu hohe Meinung zu haben scheint. Ihren Mann nicht in die Startelf zu stellen, grenzt in ihren Augen wohl an Majestätsbeleidigung. Dass ein Stürmer auch an Toren gemessen wird, übersieht Lisa Müller dabei. Bei Thomas Müller stehen in den ersten beiden Spielen der Bundesliga-Saison je eine Vorlage und ein Tor zu Buche. Die acht folgenden Spieltage kam nichts mehr.

FC Bayern München siegt nicht gegen Freiburg

Acht Minuten nach der Müller-Einwechselung trafen die Bayern tatsächlich zum 1:0 - sehr zur Freude von Lisa Müller, die in ihrer Instastory noch darauf hinweist. Allerdings machte Serge Gnabry das Bayern-Tor auf Vorlage von Rafinha. Das aber ist letztendlich eh egal, denn der SC Freiburg glich noch aus.

Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel auf den Instagram-Post angesprochen, sagte Kovac: "Nichts." Und Thomas Müller kommentierte ins "Sportschau"-Mikrofon: "Mir wurde das auch nur zugetragen. Das ist sicherlich aus der Emotion heraus entstanden. Im Nachhinein finde ich das natürlich nicht so toll, aber sie liebt mich halt. Was soll ich machen?" Er grinste dabei.

Der Post von Lisa Müller kommt zu eh schon unruhigen Zeiten beim FC Bayern München. Die Mannschaft läuft ihren eigenen Ansprüchen hinterher. Als Reaktion auf die Kritik von außen hielten Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge, Präsident Uli Hoeneß und Sportdirektor Hasan Salihamidzic eine Pressekonferenz ab, die in ihrer Peinlichkeit in die Bundesliga-Geschichte eingehen wird. Freitagabend musste Rummenigge noch einen "Spiegel"-Bericht dementieren, die Bayern hätten einen Ausstieg aus der Bundesliga überlegt, um sich mit anderen europäischen Spitzenklubs in einer "Super League" zusammenzutun. Und weil Bayern nicht wie gewohnt an der Tabellenspitze steht, hat Trainer Niko Kovac eh einen schweren Stand. Ein Instagram-Post einer Spielerfrau fällt da vielleicht nicht groß ins Gewicht - aber er passt ins Bild.

Uli Hoeneß vom FC Bayern München
tkr

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