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Zwei Karten in einer Minute: Freiburg-Coach Streich wettert gegen Gelb-Rot für Nils Petersen: "Hat hinten keine Augen"

Für seine engagierte Art ist Freiburgs Coach Christian Streich bekannt und beliebt. Am Samstag brachte sie ihm einen Platz auf der Tribüne ein. Die Gelb-Rote Karte für Nils Petersen innerhalb einer Minute kann er nicht fassen.

Freiburgs Trainer Christian Streich redet wegen der Gelb-Roten Karte für Nils Petersen auf Schiedsrichter Tobias Stieler ein

Zu vehement redet Christian Streich auf Schiedsrichter Tobias Stieler ein. Der Freiburger Coach kann die Gelb-Rote Karte innerhalb einer Minute für seinen Stürmer Nils Petersen nicht akzeptieren - und wird auf die Tribüne verbannt.

DPA

Freiburgs Trainer Christian Streich hat eine Annullierung der Gelb-Roten Karte seines Kapitäns Nils Petersen bei der 0:2-Niederlage beim FC Schalke 04 gefordert. Der Grund hierfür: Petersen soll nicht mitbekommen haben, dass er eine Gelbe Karte sah, weil Schiedsrichter Tobias Stieler sie ihm nicht deutlich erkennbar gezeigt habe.

"Alles andere als eine Rücknahme wäre ja absurd. Das geht ja nicht", sagte Streich: "Wenn ein Schiedsrichter eine Gelbe Karte gibt und der Spieler kann sie nicht sehen und nicht wahrnehmen, dann hat er ja keine Gelbe Karte gekriegt. Wie soll er dann denken, er hätte eine. Die zweite war also die erste."

SC Freiburg auf Nils Petersen angewiesen

Streich ist sicher, dass Petersen die Erteilung der Gelben Karte nicht mitbekommen hat: "Selbstverständlich nicht. Er hat ja hinten keine Augen. Das kann jeder im Fernsehen sehen. Das ist unglaublich."

Die Freiburger Coach hat allen Grund für eine Begnadigung Petersens zu streiten. Der 29-Jährige ist derzeit der zweitbeste Torschütze in der Bundesliga und somit ein Garant dafür, dass die Freiburger nicht in akute Abstiegsgefahr geraten.

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