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Medienberichte aus Spanien: Carlo Ancelotti soll neuer Bayern-Trainer werden

Noch ist nichts bestätigt, aber vieles weist darauf hin: Wie spanische Medien berichten, soll der Italiener Carlo Ancelotti neuer Trainer beim FC Bayern werden und Pep Guardiola ablösen.

Carlo Ancelotti soll laut spanischen Medien einen Dreijahres-Vertrag bei Bayern erhalten

Carlo Ancelotti soll laut spanischen Medien einen Dreijahres-Vertrag bei Bayern erhalten

Er galt als Topfavorit im Rennen um die Nachfolge Pep Guardiolas - nun ist er sich angeblich mit Bayern einig: Carlo Ancelotti soll laut spanischen Medien neuer Trainer des deutschen Rekordmeisters werden. Die Madrider Sportzeitung "Marca" und der Radiosender Cadena Cope berichten, die Entscheidung sei bereits gefallen. Sie nennen für ihre Informationen wie schon am Vortag bei Berichten über einen bevorstehenden Guardiola-Abschied allerdings keine Quelle.

Ancelotti machte als Trainer von Mannschaften wie Milan, Chelsea und zuletzt Real Madrid den Bayern das Leben oft schwer. Der Italiener hat viele Topvereine trainiert und ist seit seiner Entlassung bei Madrid im Mai dieses Jahres vereinslos. Laut "Marca" ist er sich mit dem FC Bayern über einen Drei-Jahres-Vertrag einig. Seit Mai habe bereits Kontakt zwischen Verein und Trainer bestanden. Ancelotti soll demnach auch von Manchester United umworben worden sein, er habe jedoch dem deutschen Rekordmeister den Vorzug gegeben.

Nach Darstellung von "Marca" soll Guardiola dem FC Bayern in der vorigen Woche mitgeteilt haben, dass er den Club nach dem Ende der Saison verlassen werde. Nicht erst seither machten Spekulationen über einen möglichen Nachfolger die Runde - kaum einer jedoch galt als so wahrscheinlich wie Ancelotti. Ein Überblick über weitere mögliche Kandidaten:

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Lucien Favre

Galt für viele als Geheimfavorit. Favre und Guardiola eint ihre eher ruhige Art, beide sind Taktiker. Karl-Heinz Rummenigge hat sich in der Vergangenheit schon begeistert von Favre gezeigt, der Bayern-Boss und der Trainer kennen sich gut: Sie teilten sich als Spieler in Genf jahrelang ein Zimmer. Doch der seltsame Abgang Favres bei Mönchengladbach hat Fragen aufgeworfen. Es scheint, als sei der Trainer zu dünnhäutig und könne nur schlecht mit Kritik und Misserfolg umgehen. Die Zweifel, ob er einer Nummer wie Bayern gewachsen wäre, dürften zu groß geworden sein. 

José Mourinho

Für Mourinho lief's zuletzt alles andere als gut bei Chelsea - heute trennte sich der Verein von ihm. Auch der Portugiese wurde schon als möglicher Pep-Nachfolger gehandelt, aber auch hier spricht einiges dagegen: Zum einen würde der extrovertierte und notorisch übellaunige Mourinho menschlich wenig zum Bild passen, das die Bayern gerne selbst von sich zeichnen. Zum anderen gilt Mourinho auch als Intimfeind Guardiolas - den einen auf den anderen folgen zu lassen würde gegen die ungeschriebenen Etikette der Bayern-Familie verstoßen.

Joachim Löw

Münchner Zeitungen wie der "Münchner Merkur" hielten's für möglich: Der FC Bayern habe Interesse an Bundestrainer Jogi Löw, schrieben sie. Ist aber tatsächlich wenig wahrscheinlich: Löw steht bei der Nationalmannschaft in der Pflicht und hat beim DFB einen Vertrag bis 2018.

car

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