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DFB-Pokal: BVB souverän im Viertelfinale, Stuttgart mit dramatischem Pokalfight

Der BVB gewinnt gegen den FC Augsburg, Bochum siegt im Zweitliga-Duell und Stuttgart braucht 120 Minuten für den Sieg gegen Braunschweig. Berlin steht erstmals seit vier Jahren wieder im Viertelfinale des Pokals.

Henrikh Mkhitaryan, Shinji Kagawa, Pierre-Emerick Aubameyang vom BVB

Henrikh Mkhitaryan, Shinji Kagawa, Pierre-Emerick Aubameyang (v.l.) vom BVB

Borussia Dortmund dreht erst in Durchgang zwei auf und sichert sich dann aber souverän das Ticket fürs Viertelfinale des DFB-Pokals. Der VfL Bochum entscheidet das Zweitliga-Duell gegen 1860 München für sich und der VfB Stuttgart braucht gegen Zweitligist Eintracht Braunschweig die Verlängerung, um in die nächste Runde einzuziehen. Hertha BSC steht erstmals seit vier Jahren wieder im Viertelfinale. In Nürnberg zeigt das Überraschungsteam der Bundesliga-Saison eine abgeklärte Vorstellung. Der Traum vom Heimfinale lebt für die Berliner weiter.

FC Augsburg - Borussia Dortmund 0:2

Borussia Dortmund hat sein famoses erstes halbes Jahr unter Trainer Thomas Tuchel mit dem Pokalerfolg beim wieder erstarkten FC Augsburg gekrönt. Nach dem 2:0 (0:0)-Achtelfinalsieg durch die Treffer des Offensivduos Pierre-Emerick Aubameyang (61. Minute) und Henrikh Mkhitaryan (66.) überwintert der BVB als Bundesliga-Zweiter in beiden Cup-Wettbewerben. Unabhängig vom letzten Bundesliga-Spiel am Samstag beim 1. FC Köln kann Schwarz-Gelb fröhliche Weihnachten feiern. Vor 30.101 Zuschauern benötigten die Dortmunder am Mittwochabend einigen Anlauf, machten den Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals aber letztlich mit einer reifen Leistung perfekt. Augsburg schwanden im dritten großen Spiel innerhalb von sechs Tagen am Ende die Kräfte. 

TSV 1860 München - VfL Bochum 0:2

Durch einen Doppelschlag innerhalb weniger Minuten hat der VfL Bochum beim TSV 1860 das Viertelfinale erreicht und die Träume der Münchener auf ein Stadt-Duell mit dem FC Bayern zunichte gemacht. Die Bochumer siegten am Mittwochabend mit 2:0 (2:0) und erreichten damit erstmals seit drei Jahren wieder die Runde der letzten Acht. Vor 19.800  Zuschauern brachte Janik Haberer das Team von Trainer Gertjan Verbeek in der 39. Spielminute in Führung. Ein höchst umstrittenes Tor mit der Hand von Abwehrspieler Tim Hoogland (43.) sorgte schon vor der Halbzeit für die Vorentscheidung im Duell der beiden Fußball-Zweitligisten.

VfB Stuttgart - Eintracht Braunschweig 3:2 n.V.

Stuttgart ist glücklich in das Viertelfinale eingezogen. Der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga schaltete am Mittwochabend den starken Zweitligisten Braunschweig mit 3:2 nach Verlängerung aus. Nach den ersten 90 Minuten hatte es 1:1 (1:1) gestanden. Toni Sunjic (118.) erzielte den entscheidenden Treffer. In der regulären Spielzeit hatte Joseph Baffo (6.) die Braunschweiger in Führung gebracht, Georg Niedermeier (21.) gelang der Ausgleich für die Schwaben. In der Verlängerung trafen Timo Werner (99.) für den VfB und Orhan Ademi (110.) für die Eintracht. Der Stuttgarter Alexandru Maxim (36.) vergab zudem einen Foulelfmeter.

1. FC Nürnberg - Hertha BSC Berlin 0:2

Hertha BSC kann nach einem cool herausgespielten Sieg gegen den 1. FC Nürnberg weiter vom Pokalfinale im heimischen Olympiastadion träumen. Im Duell des Bundesliga-Dritten gegen den Zweitliga-Dritten fügten die Berliner dem harmlosen Club beim 2:0 (1:0) am Mittwochabend die erste Niederlage seit neun Pflichtspielen zu. Erstmals seit vier Jahren stehen die Berliner im Viertelfinale des Cup-Wettbewerbs. Vladimir Darida (32. Minute) und John Anthony Brooks (65.) sicherten der Hertha vor 35.204 Zuschauern in Nürnberg das verdiente Überwintern im Cup-Wettbewerb. 

fin / DPA

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