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Bayern-Niederlage gegen Gladbach: Die tragische Figur Martinez - aber die Probleme der Bayern liegen tiefer

Javier Martinez ist zur tragischen Figur der Bayern-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach geworden. Aber die Bayern befinden sich jetzt endgültig in der Krise, weil sie ein grundsätzliches Problem haben.

Javier Martinez stampft vollkommen bedient vom Rasen. Durch seine plumpe Aktion gegen Thuram und den anschließenden Sttrafstoß gewan Gladbach das Spiel gegen die Bayern

Javier Martinez stampft vollkommen bedient vom Rasen. Durch seine plumpe Aktion gegen Thuram und den anschließenden Sttrafstoß gewan Gladbach das Spiel gegen die Bayern

DPA

Die Reaktion war bezeichnend: Gerade hatte Javier Martinez den Gladbacher Angreifer Marcus Thuram im Strafraum plump von den Beinen geholt, da schimpfte Joshua Kimmich wie ein Rohrspatz. Offenkundig war Martinez der Adressat seines Wutausbruchs. Denn die Konsequenz war absehbar: Schiedsrichter Marco Fritz zeigte ohne zu Zögern auf den Elfmeterpunkt – beim Stand von 1:1 in der Nachspielzeit. Rami Bensebaini verwandelte den Strafstoß sicher zum 2:1. Gladbach gewann das Spitzenduell. 

Kimmichs Wut auf den Teamkollegen Martiniez war verständlich, weil die Niederlage Folgen hat. Statt den Abstand auf den Tabellenführer auf einen Punkt zu verkürzen, liegen die Bayern jetzt sieben Punkte hinter Gladbach zurück – auf Platz sieben. Die Herbstmeisterschaft ist nicht mehr realistisch. Bis zur Winterpause ist für das Team von Hansi Flick nur noch Schadensbegrenzung möglich. Anders ausgedrückt: Der Rekordmeister befindet sich in einer Krise.

Im dunkelblauen Hemd steht Moderator Matthias Opdenhövel im Fernsehstudio vor dem "Sportschau"-Schriftzug und lächelt

Die Bayern sind 60 Minuten dominant

Was war passiert? Die Bayern waren sechzig Minuten überlegen und hatten zahlreiche Chancen. Die Führung durch Perisic in der 49. Minute war mehr als verdient. Danach blieben die Bayern sogar dominant – bis Gladbach durch Bensebaini in der 60. Minute den Ausgleich per Kopf  erzielte. Gladbach übernahm nach und nach die Regie über das Spiel und belohnte sich in der Nachspielzeit mit dem glücklichen Siegtreffer – und Kimmich lud seine ganze Wut über den Verlauf des Spiels bei Martinez ab. Ohne die Dummheit der Bayern-Verteidigers wäre die Partie mit großer Wahrscheinlichkeit unentschieden ausgegangen. Ein Punkt wäre für die Bayern allerdings ebenfalls zu wenig gewesen.

"Ich ärgere mich unendlich", sagte Kimmich nach Schlusspfiff. "In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt und hatten viele Chancen. Aber wir haben uns nicht belohnt. Nach der Pause sind wir verdient in Führung gegangen. Danach ist Gladbach besser ins Spiel gekommen, ohne aber die herausragenden Chancen zu haben. Am Ende haben wir jetzt zwei Spiele gut gespielt, aber beide verloren."

Die Bayern haben ein Kardinalproblem

Genau wie in der vergangenen Woche, als die Bayern 1:2 gegen Leverkusen verloren, offenbarte sich ein Kardinalproblem. Die Bayern nutzen ihre zahlreichen Torchancen nicht und sie sind vollkommen abhängig von den Toren Robert Lewandowskis. Die Ergebniskrise hat in dem Moment begonnen, in dem Torjäger Lewandowski anfing, nicht mehr zu treffen. Der polnische Angreifer führt die Torschützenliste mit herausragenden 16 Treffern nach 14. Spieltagen weiterhin an, aber im Moment hat ihn die Treffsicherheit verlassen – in der Bundesliga ist er seit drei Spielen erfolglos. 

Dennoch ist Lewandowski selbstverständlich nicht allein verantwortlich für die Ergebnis-Krise. Es ist vielmehr andersherum. Die Abhängigkeit der Bayern von den Toren des Angreifers haben möglicherweise tieferliegende Probleme in der Mannschaft überdeckt: "Das Selbstverständnis hat gefehlt. Wir machen das 1:0 und hätten so weiterspielen müssen. Wir hätten nicht abwarten dürfen. Das Ergebnis über die Zeit bringen, bringt nichts bei unserem Fußball“, zog Manuel Neuer nach der Partie die bittere Bilanz. 

Quellen: DPA, sport1.de, "Sport Bild"

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Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?