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EM heute: EM-Start für Rooney - Ukraine will weiter

Letzter Vorrundentag bei der EM. Nach dem Ausscheiden von Polen möchte die Ukraine gegen England die Ehre der Gastgeber retten und in die nächste Runde einziehen. Frankreich spielt gegen Schweden um den Gruppensieg.

Zum letzten Mal geht es am Abend um Punkte für die Gruppentabelle. Nach dem Ausscheiden der Polen stellt sich die Frage: Kann mit der Ukraine wenigstens einer der Gastgeber das Ticket für die nächste Runde lösen. Doch auch die ohne Ambitionen ins Turnier gestarteten Engländer möchten ihre Chance nutzen. In der zweiten Begegnung will Frankreich gegen schon ausgeschiedene Schweden (20.45 Uhr/live im stern.de-Ticker) den Gruppensieg sichern - und somit im Viertelfinale Weltmeister Spanien aus dem Weg zu gehen.

"Three Lions" dank Rooney zuversichtlich

Die bisher ungeschlagenen Engländer können gegen die Ukraine (20.45 Uhr/live im stern.de-Ticker) erstmals auf Superstar Wayne Rooney von Manchester United zurückgreifen. Der hat seine Rotsperre abgesessen und kehrt nun ins Team zurück. Trainer Roy Hodgson gab dem 26-Jährigen eine Stammplatzgarantie: "Wenn ich ihn draußen lassen würde, wäre in der Kabine die Hölle los". Dabei überzeugten die jungen Andy Carroll (FC Liverpool) und Danny Welbeck (Manchester United) gegen Schweden durchaus. Einer von beiden muss nun weichen. In Arsenals Theo Walcott ist eine weitere Offensiv-Alternative angeschlagen. Gegen den EM-Gastgeber brauchen die "Three Lions" noch einen Punkt, um sicher das Viertelfinale zu erreichen.

Der der zweite EM-Gastgeber möchte dagegen das Schicksal Polens vermeiden und das frühe Aus in der Vorrunde verhindern. Die Ukraine braucht unbedingt einen Sieg, um doch noch das Viertelfinale zu erreichen. Allerdings bangt das Team von Trainer Oleg Blochin um den Einsatz von Topstürmer Andrej Schewtschenko von Dynamo Kiew. Der Nationalheld hat Flüssigkeit im Knie und kann selbst entscheiden, ob er auflaufen will oder nicht. Sollte Schewtschenko ausfallen, dürfte der in Belgrad geborene Marko Devic von Metalist Charkow seinen Platz übernehmen.

Équipe tricolore will den Gruppensieg

Die Schweden, das ist längst klar, werden nach diesem Spiel nach Hause reisen - und so dürfte es in erster Linie ein emotionaler Abschied für einige ältere, verdiente Spieler aus der Nationalmannschaft werden. Olof Mellberg von Olympiakos Piräus (34), Anders Svensson von IF Elfsborg (35) oder Christian Wilhelmsson von Al Hilal Riad (32) haben das Spiel des Teams über Jahre geprägt, sollen nach dieser EM aber dem geplanten Umbruch bei den Schweden zum Opfer fallen. Fraglich ist noch der Einsatz von Jonas Olsson von West Bromwich Albion. Der Verteidiger ist in die Heimat geflogen, weil seine Frau dort ein Kind erwartet.

Im Gegensatz zu den "Tre Kroners" würde Frankreich schon eine knappe Niederlage mit einem Tor Unterschied zum Einzug ins Viertelfinale reichen. Doch das Team von Nationaltrainer Laurent Blanc will unbedingt den ersten Platz verteidigen, um dem Sieger der Gruppe C - Spanien - zu entgehen. Blanc hat nach dem 23. Spiel ohne Niederlage beim 2:0-Sieg gegen die Ukraine eigentlich wenig Grund seine Anfangsformation zu ändern. Im defensiven Mittelfeld könnte Yann M'Vila von Stade Rennes sein Startelfdebüt bei dieser Euro geben. Alle Spieler konnten zuletzt am Training teilnehmen.

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dho/DPA / DPA

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