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Beste Szene des Finals: Die witzige Ronaldo-Attacke auf seinen Trainer

Es waren denkwürdige Szenen, die sich da an der Seitenlinie abspielten: Der verletzte Cristiano Ronaldo litt während des EM-Finales so sehr mit seiner Mannschaft, dass er sich nicht ganz unter Kontrolle hatte. Leidtragender war sein Trainer Fernando Santos.

Ronaldo und Trainer Fernando Santos

Ronaldo rückte seinem Trainer in den Schlussminuten mächtig auf die Pelle

Leid und Freud liegen bekanntlich manchmal ganz dicht beieinander, und besonders anschaulich machte das das gestrige EM-Finale in Paris. Mittendrin: Cristiano Ronaldo, der sich erst in der achten Minute verletzte, es dann trotz lädiertem Knie tapfer weiter versuchte und schließlich weinend vom Platz getragen werden musste. So leid tat er den Zuschauern da, dass ihm plötzlich die Sympathien zuflogen.

Zur Verlängerung war Ronaldo aber wieder da. 0:0 stand es nach 90 Minuten, und die Franzosen schwächelten sichtlich. Plötzlich kam Portugal zu Chancen, rückte der erste Titel doch in greifbare Nähe. Und an der Seitenlinie rastete Ronaldo aus.

Wild gestikulierend humpelte der Spieler in der Coaching Zone umher und machte seinem Trainer Fernando Santos mächtig Konkurrenz. Erst sorgenvoll, steigerte sich der Stürmer nach dem 1:0 immer mehr in eine selten gesehene Begeisterung hinein - und fand in Trainer Santos sein Ventil. Die Szenen, die folgten, waren unterhaltsamer als das ohnehin schon spannende Geschehen auf dem Rasen und dürften in jedem Rückblick auf diese Europameisterschaft zu sehen sein:


Cristiano Ronaldo - auch auf der Bank voller Energie 

Übrigens blieben auch die Mitspieler des Portugiesen von seiner Energie nicht verschont. Selbst als Ronaldo noch auf der Bank saß, gelang es ihm nicht, seine Hände bei sich zu lassen. Mitspieler Adrien Silva blieb dem Vernehmen nach aber - ebenso wie Trainer Santos - unverletzt.


Für Portugal ist es der erste Titel bei einer Europa- oder Weltmeisterschaft. Bereits 2004, bei der Europameisterschaft im eigenen Land, stand Ronaldo mit Portugal im Finale, musste sich dann aber mit 0:1 dem Außenseiter Griechenland geschlagen geben. Ronaldo hatte nie ein Geheimnis daraus gemacht, wie sehr er sich einen Titel mit der Nationalmannschaft wünscht. Zwölf Jahre nach der bitteren Niederlage hat er es endlich geschafft.


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