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Fußball-EM 2016: Fußball- oder Regen-Party? Dieses Wetter erwartet uns beim Public-Viewing

Auch die Fußball-EM in Frankreich wird wieder Tausende zum Public Viewing locken. Doch spielt auch das Wetter mit - oder müssen die längst geplanten Partys ins Wasser fallen? Ein Meteorologe klärt auf.

EM-Wetter: Deutsche Fans beim Public Viewing in Berlin während der WM 2010

Bange Blicke beim Public Viewing: Das Wetter zur EM in Frankreich dürfte mehr Sorgen bereiten als die Auftritte der deutschen Nationalmannschaft (Archivbild)

Seit mehr als einer Woche halten starke Gewitter bis hin zu heftigen Unwettern Deutschland nun schon in Atem. Angesichts der in fünf Tagen beginnenden Fußball-Europameisterschaft in Frankreich dürfte so mancher Fan besorgt Richtung Himmel schauen und sich fragen: Müssen die geplanten Gartengrillpartys mit Familie und Freunden jetzt ausfallen? Auf welches Wetter muss ich mich einstellen, wenn ich zum Public Viewing will?

Die schlechte Nachricht gleich vorweg: Ein Schönwetterhoch ist bis Mitte Juni aktuell nicht in Sicht. Stattdessen könne sich gutes Wetter voraussichtlich maximal ein oder zwei Tage halten, ehe es schnell wieder unbeständig und sehr nass werde, berichtet das Wetterportal "wetter.net". Freundliches Public-Viewing-Wetter zur Europameisterschaft könne er leider nicht versprechen, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung. "Es sieht derzeit nach einer Fortdauer der sehr wechselhaften und leider auch unwetterlastigen Wetterlage aus und das auch während der gesamten EM in Frankreich", prognostiziert der Wetterexperte.

Schafskälte in der ersten Woche der Fußball-EM

Seien von Montag bis Mittwoch erneut heftige Gewitter im Westen, Süden und Südwesten zu erwarten, beruhige sich die Wetterlage im weiteren Wochenverlauf und bis Freitag immerhin etwas, so Jung. Leider ist das aber nur von kurzer Dauer. "Der EM-Start am Freitag verspricht ganz gutes Public-Viewing-Wetter, ebenso der Samstag, doch schon ab Sonntag kehren die Gewitter zurück", macht der Meteorologe wenig Hoffnung. Vor allem am Sonntag seien schon wieder Gewitter mit Unwetterpotenzial möglich.

Damit nicht genug: In der ersten EM-Turnierwoche muss sich Deutschland zudem auf sogenannte Schafskälte einstellen: einem kurzen, aber intensiven Kaltlufteinbruch. "Die Höchstwerte erreichen nur noch selten mehr als 20 Grad. Dabei fällt immer wieder Regen", sagt Jung. Lokal könnten die Temperaturen in der Nacht auf unter zehn Grad fallen. "Schönes Sommerwetter rückt in immer weitere Ferne", heißt es auf "wetter.net".


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