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Europa League: HSV und Werder siegen, Hertha verliert

Der Hamburger SV und Werder Bremen haben ihre Aufgaben in der Europa League erfolgreich gelöst: Der HSV bezwang den Außenseiter Hapoel Tel Aviv, Bremen gewann mit zehn Mann verdient gegen Athletic Bilbao. Hertha BSC Berlin stürzte gegen Sporting Lissabon noch tiefer in die Krise.

Werder Bremen und der Hamburger SV haben ihren Höhenflug auch in Europa fortgesetzt, für den Krisen-Club Hertha BSC geht der Absturz ungebremst weiter. Während die Nordclubs am zweiten Spieltag der Europa League Siege feierten, mussten sich die Berliner am Donnerstagabend im ersten Spiel unter Interimstrainer Karsten Heine mit 0:1 (0:1) bei Sporting Lissabon geschlagen geben. Drei Tage nach der Entlassung von Coach Lucien Favre gelang dem Schlusslicht der Fußball-Bundesliga der ersehnte Befreiungsschlag nicht. Das Siegtor für die Portugiesen erzielte Adrien Silva (18. Minute) mit einem abgefälschten Fernschuss. Hertha kämpfte, tat aber zu wenig für einen Punktgewinn.

Zuvor hatten die Bremer einen weiteren Festtag auf europäischer Fußballbühne zelebriert. Der DFB-Pokalsieger gewann gegen Athletic Bilbao verdient mit 3:1 (2:0) und übernahm mit sechs Punkten die Führung in der Gruppe L. Der überragende Aaron Hunt (18. Minute), Naldo (41.) und Torsten Frings per Foulelfmeter (90.+4) trafen vor 24 305 Zuschauern im Weserstadion. Für den achtmaligen spanischen Meister verkürzte Fernando Llorente in der Nachspielzeit zum 2:1. Bremens Peter Niemeyer bot das "Kunststück", 240 Sekunden nach seiner Einwechslung mit Gelb-Rot schon wieder vom Platz zu fliegen (63.).

Zehn-Millionen-Einkauf Marcus Berg brachte den HSV beim 4:2 (3:1) gegen Hapoel Tel Aviv mit einem "Doppelpack" (5./12. Minute) schnell in Führung. Eljero Elia erhöhte vor der Pause auf 3:1 (40.), Zé Roberto machte in der 78. Minute alles klar. Itay Shechter (37.) und Samuel Yeboah (62.) hatten zwischenzeitlich auf 2:1 und 3:2 verkürzt. Zwei Wochen nach der peinlichen 0:3-Niederlage bei Rapid Wien zeigte sich der Bundesliga-Tabellenführer zwar von seiner besseren Seite, doch die beiden Gegentore durch die harmlosen Gäste waren unnötig. Zudem verschoss Zé Roberto in der 66. Minute einen Foulelfmeter.

DPA

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