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Europa League Portugal-Trio marschiert Richtung Halbfinale

Leverkusen-Bezwinger FC Villarreal und ein portugiesisches Fußball-Trio um den frisch gekürten Meister FC Porto haben gute Aussichten auf das Halbfinale in der Europa League. Es gab zum Teil deutliche Siege.

Leverkusen-Bezwinger FC Villarreal und ein portugiesisches Fußball-Trio um den frisch gekürten Meister FC Porto haben beste Aussichten auf das Halbfinale in der Europa League. Villarreal besiegte am Donnerstag im Viertelfinal-Hinspiel den niederländischen Meister und Spitzenreiter Twente Enschede mit 5:1 (3:0). Benfica Lissabon gewann gegen den PSV Eindhoven 4:1 (2:0). Porto setzte sich gegen Spartak Moskau mit 5:1 (1:0) durch und Sporting Braga erreichte bei Dynamo Kiew ein 1:1 (1:1).

Die Rückspiele finden am kommenden Donnerstag statt, das Finale steigt am 18. Mai in Dublin. Die Halbfinals sind für den 28. April und 5. Mai terminiert.

Villareal deklassiert Twente

Die Spanier vom FC Villarreal, die im Achtelfinale den Bundesliga-Zweiten Bayer Leverkusen ausgeschaltet hatten, feierten einen Kantersieg gegen Twente und dürfen schon für die Vorschlussrunde voraussichtlich gegen Porto planen. Carlos Marchena (22.), Borja Valero (43.), Nilmar (45.+1, 81.) und Giuseppe Rossi (55.) trafen für den Tabellenvierten der spanischen Liga. Dem Österreicher Marc Janko gelang in der Nachspielzeit nur noch Ergebniskosmetik (90.+1).

In Lissabon erzielten die argentinischen Nationalspieler Pablo Aimar (37.) und Eduardo Salvio (45., 51., 90.+4) die Tore für Benfica, das in der Zwischenrunde den VfB Stuttgart ausgeschaltet hatte. Für den von Fred Rutten trainierten PSV traf der gerade zuvor eingewechselte Zakaria Labyad (80.).

Porto fast schon im Halbfinale

Vier Tage nach dem vorzeitigen Gewinn des Meistertitels in Portugal verschaffte sich auch Porto eine perfekte Ausgangsposition. Der Kolumbianer Radamel Falcao (38., 84., 90.+2), Silvestre Varela (65.) und Maicon (70.) bescherten dem Champions-League-Sieger von 1987 und 2004 fünf Treffer. Kirill Kombarow (71.) hatte zwischenzeitlich zum 1:3 für die enttäuschenden Gäste getroffen.

In Kiew brachte Andrej Jarmolenko (6.) die Gastgeber früh in Führung. Ognjen Vukojevic unterlief nur wenig später ein Eigentor (14.) zum 1:1-Endstand. Für den größten Aufreger sorgte der erst zur Pause eingewechselte Alt-Star Andrej Schewtschenko mit seiner Gelb-Roten Karte. Nachdem der Angreifer zunächst für ein Foulspiel Gelb gesehen hatte (53.), spielte er nur neun Minuten später nach einem Abseitspfiff von Schiedsrichter Björn Kuipers aus den Niederlanden weiter, schoss ins Tor und sah dafür Gelb-Rot (62.).

be/DPA DPA

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