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Fall Hoyzer: Das Nachspiel

Mit dem "Fall Hoyzer" wird heute der größte Fußballskandal seit 1971 vor Gericht verhandelt. Hinter kugelsicheren Scheiben müssen sich im Saal 500 des Berliner Landgerichts die Ex-Schiedsrichter Robert Hoyzer und Dominik Marks verantworten.

Neun Monate nach Bekanntwerden der Wett- und Manipulationsaffäre um den ehemaligen Fußballschiedsrichter Robert Hoyzer beginnt heute vor dem Berliner Landgericht der erste Strafprozess in dem Fall.

Neben dem 26-jährigen Hoyzer müssen sich sein ehemaliger Schiedsrichter-Kollege Dominik Marks und Ex-Bundesliga-Profi Steffen Karl sowie die kroatischen Brüder Ante, Milan und Filip S. verantworten. Den sechs Männern wird unter anderem gewerbs- und bandenmäßiger Betrug vorgeworfen. In der knapp 300 Seiten umfassenden Anklageschrift hat die Staatsanwaltschaft 23 Spiele aufgelistet, deren Verlauf nach ihrer Überzeugung manipuliert wurde oder bei denen es zumindest Betrugsversuche gab.

Betrug in Millionenhöhe

Für das Großverfahren, in dem 170 Zeugen benannt sind, hat das Gericht bislang 18 Verhandlungstage bis Ende Dezember angesetzt.

Als Drahtzieher der Wett-Affäre gilt der 29-jährige Ante S., der sich als einziger der Angeklagten noch in Untersuchungshaft befindet. Er soll auf verschobene Spiele hohe Wettsummen kassiert haben. Wettanbietern sei dadurch ein Schaden von rund zwei Millionen Euro entstanden.

Der inzwischen vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf Lebenszeit gesperrte Hoyzer hatte gegenüber den Ermittlern unter anderem eingeräumt, im August 2004 in einem DFB-Pokalspiel dem SC Paderborn durch zwei unberechtigte Elfmeter zum Sieg gegen den Bundesligisten Hamburger SV verholfen zu haben. Der Regionalligist gewann damals 4:2. Allein für diese Partie soll er von Ante S. 20.000 Euro erhalten haben. Hoyzer werde sein Geständnis, in dem er auch die Mitangeklagten belastet hatte, im Prozess wiederholen, kündigte sein Verteidiger Thomas Hermes an.

Reuters/AP / AP / Reuters

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Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?