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FC Bayern München: Ribéry wird lange bleiben

Ein Versprechen, das die Bayern-Fans aufatmen lässt: Superstar Franck Ribéry wird laut Manager Karl-Heinz Rummenigge definitiv bis 2011 beim Rekordmeister bleiben. Bei Lukas Podolski sieht das anders aus - die Kölner sollen endlich handeln, um "Poldi" wieder glücklich zu machen.

Nichts und Niemand kann den FC Bayern München nach Ansicht von Karl-Heinz Rummenigge vorzeitig von Franck Ribéry trennen, dagegen will der Vorstandschef den Verkauf von Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski so schnell wie möglich abwickeln.

"Wenn der 1. FC Köln uns ein akzeptables Angebot machen würde, wäre das sehr hilfreich für Lukas. Dann würden wir mit den Kölnern schon Anfang Januar den Transfer für den 1. Juli abschließen", sagte Rummenigge in der "Bild´"-Zeitung. Zudem versicherte Rummenigge den Anhängern des Rekordmeisters noch mindestens zweieinhalb weitere Jahre mit Liga-Star Ribéry. "Das kann ich allen Fans des FC Bayern und Freunden des attraktiven Fußballs zu 100 Prozent versprechen! Kein Angebot, kein Betrag der Welt, kann uns davon abhalten."

Im neuen Jahr wird der FC Bayern versuchen, den bis zum 30. Juni 2011 laufenden Vertrag des Mittelfeldakteurs vorzeitig auszudehnen. Im nächsten Sommer werde man sich zudem "konkrete Gedanken" machen, wie die mittelfristige Zukunft von Trainer Jürgen Klinsmann, dessen Vertrag bis zum 30. Juni 2010 gilt, aussehen wird.

Weiter oben auf der Agenda steht derzeit die Personalie Podolski, bei der der FC Bayern endlich Ruhe haben möchte. Eine frühzeitige Entscheidung käme auch dem Spieler zugute. "Dann hätte Lukas endlich den Kopf frei, wäre wieder frisch und fröhlich und könnte sich im würdigen Rahmen vom FC Bayern verabschieden", sagte Rummenigge und appellierte an die Kölner.

"Ich glaube, was Köln derzeit betreibt, ist ein komisches Spiel. Wenn ich einen Spieler wirklich haben will, dann lasse ich es nicht an zwei oder drei Millionen scheitern. Sie haben erst Lukas den Kopf verdreht und versuchen nun aber nicht ansatzweise alles, um ihn zurück nach Köln zu holen. Sie wollen ihn - aber nur zu ihrem Preis." Mittlerweile gebe es auch andere Interessenten, die mit dem Spieler redeten. "Ich befürchte, sie (die Kölner) riskieren, dass Poldi am Ende vielleicht nicht nach Köln wechselt."

Harte Kritik übte Rummenigge indes an der Verhandlungsart über eine ins Spiel gebrachte Freigabe von Toni Kroos. Zuletzt hatte der Vater des Talents den Rekordmeister kritisiert. "Es ist ein Unding, dass er sich immer wieder an Zeitungen wendet und interne Gespräche zwischen dem Verein und ihm weiter trägt. Toni kann nichts für seinen Vater, mit dem Spieler haben wir auch kein Problem. Aber ich überlege mir, ob ich mit dem Vater überhaupt noch reden soll. Es bedarf einer Vertraulichkeit - und die ist sehr gestört."

Eine Freigabe erhalte Kroos derzeit nicht. "Wir lassen im Winter - bis auf Sosa vielleicht - keinen Spieler gehen", sagte Rummenigge.

DPA / DPA

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