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Pressestimmen

Internationale Pressestimmmen: Liverpool zerlegt Rom: "Es war ein langes Massaker ohne Ende"

Mit 5:2 hat der FC Liverpool das Hinspiel im Champions-League-Halbfinale gegen Rom gewonnen. Phasenweise spielte die Klopp-Elf  wie im Rausch. Dennoch lassen die zwei Gegentore den Italienern ein Fünkchen Hoffnung. Die internationalen Pressestimmen.

Mit überragendem Tempofußball hat sich der FC Liverpool beim 5:2 (2:0) gegen die AS Rom eine sehr gute Ausgangslage für das Rückspiel am Mittwoch kommender Woche in der Ewigen Stadt erspielt.  Der überragende Ägypter Mohamed Salah erzielte an der Anfield Road zwei Tore. Den dritten Treffer durch Sadio Mané und das vierte Tor durch Roberto Firmino bereitete Salah vor. Der ehemalige Hoffenheimer Firmino  traf kurze Zeit später erneut. Edin Dzeko (81.) und Diego Perotti per Handelfmeter sendeten aber noch ein für Klopp ärgerliches Lebenszeichen der Römer. Die internationalen Pressestimmen.

Italien

"Gazzetta dello Sport": "Und jetzt ein weiteres Wunder! (...) In Anfield ist es nicht geendet. Noch nicht. Es war ein langes Massaker, eine Hölle, ein Angstzustand ohne Ende."

"Corriere dello Sport" über Liverpools Salah: "Nein, wir haben den Ex-Römer nicht vergessen, es war nur, dass er 20 Minuten lang wenig gemacht hat. Er wärmte sich auf ... Und als er auf die Bühne gekommen ist, hat er sich alles genommen, auf seine Weise."

"La Stampa": "Die finale Aktion entfacht die Hoffnung"

"La Repubblica": "Die Vergangenheit ist ein Biest, die Vergangenheit ist gemein (...). (Salah) ist es, der schlimmste, erwartete und eingetretene Alptraum, ein wundervoller Fußballer, der in diesen strahlenden Momenten besser dribbelt als Messi und im Wind galoppiert wie Cristiano Ronaldo."


Spanien

"Sport": "Salahmessi vernichtet die AS Rom. Zwei Treffer und zwei Torvorlagen des Stars aus Ägypten bringen Liverpool ein großes Stück weiter nach Kiew. Rom braucht ein neues Wunder, um das Endspiel zu erreichen."

"Mundo Deportivo": "Meisterhafter Salah. Aber die AS Rom ist noch am Leben."

"AS": "Salah ist der König von Anfield."

"El País": "Man müsste Salah eine eigene Pyramide errichten."

"Marca": "Das Genie von Anfield: Mit zwei Treffern und zwei Torvorlagen feiert Salah beim Kantersieg gegen Rom eine Selbstkrönung."


Großbritannien

"The Telegraph": "Jürgen Klopp nannte es "All-Inclusive-Fußball", in anderen Worten: eine Nacht, in der Anfield erst die Zerstörung Roms erlebte und dann etwas, von dem sie hoffen, dass es nicht eine frostige Fortsetzung war, der Start eines weiteren schwungwollen Comebacks, wenn diese Clubs im Rückspiel nächsten Mittwoch wieder aufeinander treffen."

"Daily Mirror": "Es gab Momente in seiner Zeit in Liverpool, wo einige Skeptiker bezweifelten, dass er (Klopp) viel mehr ist als ein überbezahlter Cheerleader mit einem ansteckenden Lachen, ein wirbelnder Derwisch mit einem Überfluss an Enthusiasmus, aber nicht an Führungsqualität. Diese Momente sind lange vorbei."

"The Guardian": "Liverpool hat seiner bereits umfangreichen Liste eine weitere begeisternde Nacht hinzugefügt und kann sich, wenn der Roma nicht ein fast unwahrscheinliches Entfesselungskunststück gelingt, langsam auf das Endspiel in der Ukraine am 26. Mai freuen."

"BBC Sport": "Dank einer weiteren Meisterleistung von Mohamed Salah hat Liverpool das Champions-League-Halbfinale kontrolliert - aber zwei späte Roma-Tore geben die Italienern ein Fünkchen Hoffnung für das Rückspiel."

tis / DPA

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