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"F**** eure Mütter": Das sagt Franck Ribéry zum "Goldsteak-Gate" – und zu seiner sportlichen Zukunft

FC-Bayern-Profi Franck Ribéry äußert sich in einem Interview zu seinem als "Goldsteak"-Gate bekannt gewordenen Restaurantbesuch in Dubai. Die Kritik daran kann der Fußballer offenbar nicht nachvollziehen.

FC-Bayern-Profi Franck Ribéry

FC-Bayern-Profi Franck Ribéry

DPA

Rund einen Monat nach der sogenannten Goldsteak-Affäre hat sich FC-Bayern-Profi Franck Ribéry zu der Diskussion um seinen von einigen Fans als dekadent empfundenen Restaurantbesuch geäußert.

In einem Interview mit der französischen Sportzeitung "L'Equipe" sagte der frühere französische Nationalspieler: "Ich mache in meinem Privatleben, was ich will."

Er forderte, ihn nach seiner sportlichen Leistung auf dem Fußballplatz zu bewerten und nicht nach dem, was auf seinem Teller landet. 

Franck Ribéry pöbelte gegen Kritiker

Ribéry hatte im Januar für Schlagzeilen gesorgt, weil er bei Instagram ein Video postete, das ihn vor dem Verzehr eines mit Blattgold umhüllten Steaks zeigt. Der Preis für das Stück Fleisch: rund 1200 Euro. Die Aufnahmen entstanden während Ribérys Urlaub in Dubai, im Edel-Restaurant "Nusr-Et" von Gastronom Nusret Gökçe, auch bekannt als "Salt Bae". "Viele andere Spieler gehen auch bei ihm essen, genau wie ich. Darüber wird aber nie gesprochen. Aber von mir gibt es Videos", so der Fußballprofi.

Besonderes Essen: Franck Ribéry verdrückt ein Gold-Steak im Wert von 1200 Euro

Auf Kritik an dem teuren Essen reagierte Ribéry mit Pöbeleien: "Beginnen wir mit den Neidern und Hatern, die durch ein löchriges Kondom entstanden sein müssen: F**** eure Mütter, eure Großmütter und euren gesamten Stammbaum. Ich schulde euch überhaupt nichts, meinen Erfolg habe ich vor allem Gott zu verdanken, mir selbst und meinen Vertrauten, die an mich geglaubt haben", schrieb er unter anderem bei Twitter.

Die Entgleisung kam Ribéry teuer zu stehen. Der Franzose müsse eine sehr hohe Geldstrafe zahlen, sagte FC-Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic wenig später. Der Verein könne die Wortwahl des Stars nicht akzeptieren. 

Zu den Pöbeleien nahm Ribéry keine Stellung. In dem Interview mit "L'Equipe" sprach der 35-Jährige aber auch über seine Zukunft. "Wir werden sehen, was in den kommenden Wochen passieren wird", sagte er und kündigte an, sich mit den Bayern-Bossen und seinem Berater zusammenzusetzen. Der Vertrag des Offensivspielers beim deutschen Rekordmeister läuft am Saisonende aus. 

Quellen: "L'Equipe", FC Bayern München; Franck Ribéry bei Twitter

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