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FC Bayern München: Ribéry verletzt sich schwer und fällt lange aus

Die Befürchtungen haben sich bestätigt: Franck Ribéry hat sich im Spiel gegen Hertha BSC das Außenband im Knie gerissen. Ob der Franzose noch in der Hinrunde wieder zum Einsatz kommt, ist fraglich.

Franck Ribéry FC Bayern München

Franck Ribéry liegt mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Rasen im Berliner Olympiastadion

Bayern-Spieler Franck Ribéry hat sich nach Informationen des "kicker" das Außenband im linken Knie gerissen und wird mindestens zwei Monate ausfallen, wahrscheinlich aber länger. Der Franzose hatte sich am Sonntag im Spiel des FC Bayern bei Hertha BSC (2:2) das Knie verdreht, nachdem er in der 61. Minute bei einem Ausfallschritt auf den Ball getreten und anschließend noch unglücklich im Rasen hängen geblieben war.

Mit schmerzverzerrtem Gesicht hatte anschließend auf dem Rasen gelegen. Er konnte nur auf die Ärzte gestützt den Rasen verlassen: "Ich habe große Schmerzen, ich denke, dass ich was am Außenband abbekommen habe", hatte Ribéry direkt nach dem Spiel schon zum "kicker" gesagt.

Franck Ribéry wird nicht operiert

Ribery wird nicht operiert, sondern konservativ behandelt. Nach dem erneuten Mittelfußbruch von Torwart Manuel Neuer muss der deutsche Rekordmeister somit den zweiten langfristigen Ausfall eines Leistungsträgers verdauen.


Nach dem Unentschieden am Sonntag gegen Hertha BSC Berlin liegen die Bayern fünf Punkte hinter Spitzenreiter Borussia Dortmund. Der Auftritt im Berliner Olympiastadion war dabei keine Werbung für eine dauerhafte Beschäftigung von Interimstrainer Willy Sagnol als Ancelotti-Nachfolger. "Wir hatten das Spiel eigentlich unter Kontrolle, hätten höher führen müssen. Dann haben wir das Spiel aus der Hand gegeben, das darf einer Mannschaft, wie wir es sind, nicht passieren", sagte Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic.

Der von Ancelotti zuletzt verschmähte Mats Hummels (10. Minute) und Robert Lewandowski (49.) hatten für das standesgemäße 2:0 der Münchner gesorgt. Ondrej Duda (51.) und Salomon Kalou (56.) nutzten jedoch die Patzer der Bayern-Verteidigung und ließen die Berliner sogar auf den ersten Sieg seit mehr als acht Jahren gegen München hoffen. 

tis

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