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Frankfurt fehlte der "Lucky Punch": Stimmen zur SGE-Niederlage gegen Tottenham

Tuta
Tuta
© Getty Images
Eintracht Frankfurt hat gegen Tottenham Hotspur eine 2:3-Niederlage hinnehmen müssen. In den Stimmen zum Spiel lässt sich erkennen: Die Spurs-Qualität war zu viel für die SGE.

Die 2:3-Niederlage für Eintracht Frankfurt, zu Gast in London bei Tottenham Hotspur, bedeutet den vorerst letzten Platz in der Champions-League-Gruppe. Die SGE ist gut ins Spiel gestartet, musste sich dann aber der Qualität der Gastgeber geschlagen geben. Die Stimmen zum Spiel.

"Ich denke über die gesamten 90 Minuten geht der Sieg in Ordnung", stellte Oliver Glasner nach Abpfiff ein gerechtes, aber doch ernüchterndes Fazit aus. Der Trainer der Eintracht wusste sein Team trotzdem zu loben: "Meine Mannschaft hat mich beeindruckt bei vielen Sachen, die ich gesehen habe. Wir haben ein schnelles 1:0 mit tollem Angriffspressing geschossen."

Dennoch sei man "mit der einen oder anderen Offensiv-Aktion von Tottenham überfordert" gewesen. Beim ersten Gegentreffer bemängelte der Coach die vorherrschende Passivität: "Wenn du diese Weltklasse-Spieler verteidigst, musst du dich auf Weltklasse-Niveau bewegen. Und das waren wir teilweise nicht."

Die Reaktion auf die Rückschläge habe ihn aber "beeindruckt": "Wir haben immer wieder den Weg nach vorne gesucht und hatten sogar Situationen, um den Ausgleich zu erzielen. Wenn die Jungs so auftreten, stimmt mich das sehr zuversichtlich."

Frankfurt mit gutem Start - Probleme mit der "sehr hohen Qualität" der Spurs

Sehr ähnlich fiel die Zusammenfassung von Markus Krösche aus. Auch er betonte den guten Start, gab aber zugleich zu, die wichtigen Aktionen nicht gut genug angegangen zu haben: "Wir sind gut ins Spiel gekommen und dann hat Tottenham eine sehr hohe Qualität - gerade im Umschaltverhalten - und die Tore eiskalt gemacht. Den Elfmeter kann man geben in der Situation. Nach der Gelb-Roten Karte [von Tuta] war es natürlich schwierig."

"Aber die Jungs haben alles versucht und zum Schluss wurde es ein bisschen wild. Schade, dass wir nicht noch einen Lucky Punch gelandet haben. Am Ende hat Tottenham aber verdient gewonnen. Sie sind eine richtig gute Mannschaft und noch auf einem anderen Level", resümierte der Sportvorstand. Dazu ergänzte er, dass es wichtig sei, das Weiterkommen noch in der eigenen Hand zu haben.

Sebastian Rode sprach von einem "sehr schwierigen" Spiel. "Die enorme Qualität von Tottenham hat uns vor Probleme gestellt", so die allgemeine Feststellung. Dennoch war er der Ansicht, dass der mutige und dadurch zugleich offenere Spielansatz nicht falsch war.

"Es zeichnet uns aber seit Jahren aus, dass wir positiv bleiben und weiter Gas geben. Jetzt sind wir in der Gruppe ganz unten, aber noch ist alles in unseren Händen. Wir können mit zwei guten Auftritten die Tabelle drehen. Das wollen wir zeigen, wir glauben an uns", gab er sich kämpferisch.

"Wir sind gut ins Spiel gestartet, danach war der Spielverlauf aber nicht mehr so, wie wir uns das gewünscht haben", ärgerte sich auch Mario Götze. Ebenso "ärgerlich" sei das Endergebnis gewesen, wenngleich der SGE-Auftritt "charakterlich aber sehr gut" war. Götze abschließend: "Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht, in der Champions League werden Kleinigkeiten bestraft. Tottenham hat Qualität - vor allem in der letzten Reihe - das war heute entscheidend."

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Dieser Artikel wurde ursprünglich auf 90min.com/DE als Frankfurt fehlte der "Lucky Punch": Stimmen zur SGE-Niederlage gegen Tottenham veröffentlicht.

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