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Schweden: Hässliche Szenen: Hooligans attackieren Sohn von Henrik Larsson

Bilder, die man bei keinem Fußballspiel sehen will: Nach dem Abstieg des schwedischen Traditionsclubs Helsingborgs IF gehen Hooligans auf Trainer und Ex-Nationalspieler Henrik Larsson los - und auf dessen Sohn.

Sichtlich gezeichnet nach dem Spiel: Henrik Larsson

Sichtlich gezeichnet nach dem Spiel: Henrik Larsson

Entsetzen in Schweden: Nach dem Abstieg des Traditionsklubs Helsingborgs IF sind maskierte Hooligans auf Trainer Henrik Larsson und dessen Sohn Jordan losgegangen. Ex-Nationalspieler Larsson, einer der größten Spieler der schwedischen Fußballgeschichte, verlor mit seinem Club das Relegationsspiel gegen Halmstatds BK mit 1:2, was den Abstieg seines Vereins besiegelte. Nach dem Spiel stürmten vermummte Fans das Feld.

Auf Videos ist zu sehen, wie sie Larsson gefährlich nahe kommen, der 45-Jährige geht in Abwehrhaltung und macht sich kampfbereit. Direkt angegriffen wird sein 19-jähriger Sohn Jordan, der beim Club seines Vaters unter Vertrag steht. Der Stürmer hatte seinen Verein in Führung gebracht, wird aber nach dem Spiel heftig von den Hooligans angegangen. Vermummte Fans stürmen auf ihn zu und ziehen ihm das Trikot aus. Wie die englische Zeitung "The Sun" berichtet, seien zuvor Stühle und andere Gegenstände von den Rängen in seine Richtung geworfen worden.


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Henrik Larsson: "Wir haben viele Hunde zuhause"

"Ich habe nicht gesehen, dass sie Jordan angegriffen haben, sonst wäre ich hineingegangen und hätte ihm gehofen", wird Henrik Larsson zitiert. "Ich werde mich künftig genauer umschauen und nicht mehr allein durch die Stadt gehen. Wenn sie kommen wollen, sollen sie kommen. Wir haben viele Hunde zuhause."


Henrik Larsson stammt selbst aus Helsingborg und spielte mehrere Jahre bei dem Traditionsverein. International bekannt wurde er unter anderem als Spieler bei Celtic Glasgow, wo er sieben Jahre lang blieb, bis er zum FC Barcelona wechselte. Larsson, dessen Vater aus Kap Verde stammt, war in der Primera Division zwar oft verletzt, avancierte jedoch zum Publikumsliebling und hatte seinen großen Auftritt für Barcelona im Champions-League-Finale gegen Arsenal am 17. Mai 2006 in Paris. Der Stürmer wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt und gab zwei entscheidende Torvorlagen, mit welchen er seinem Team nach einem 0:1-Rückstand noch den Titel sicherte. Bei seinem ehemaligen Verein Helsingborgs IF übernahm er Ende 2014 den Trainerposten. Der Club ist mehrfacher schwedischer Meister.

car

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