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Hoffenheim-Affäre: Rangnick erklärt verspätete Dopingkontrolle

Zwei Spielern von Bundesligist Hoffenheim droht möglicherweise eine lange Sperre, weil sie zu spät zu einer Dopingkontrolle erschienen sind. Trainer Ralf Rangnick hat das Zuspätkommen jetzt erklärt.

Ralf Rangnick hat die verspäteten Dopingkontrollen seiner Hoffenheimer Spieler Andreas Ibertsberger und Christoph Jancker mit einem Trikotwechsel begründet. "Bei uns war es in der Vergangenheit des öfteren so, dass sogar der Dopingbeauftragte gesagt hat, die Spieler können nochmal kurz in die Kabine gehen und sollen sich ein frisches Trikot anziehen", erklärte der Trainer von 1899 Hoffenheim in der SWR-Fernsehsendung "Sport im Dritten" am Sonntagabend. Eine ähnliche Erfahrung hätten auch andere Trainer gemacht.

Den beiden Fußball-Profis droht eine einjährige Sperre. Gegner Borussia Mönchengladbach hat zudem Einspruch gegen die Wertung des Spiels (1:1) von vor zwei Wochen voreingelegt.

"Es war definitiv nicht so, dass von mir eine Mannschaftsbesprechung anberaumt war. Ich wusste an dem Tag gar nicht, welche Spieler ausgelost waren", sagte Rangnick und betonte erneut: "Dass bei uns in Hoffenheim und in der Bundesliga nicht gedopt wird, steht für mich außer Frage." Es sei nun aufzuklären, warum die Spieler in der Wahrnehmung der Doping-Beauftragten zu spät gekommen sind.

DPA / DPA

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