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Bundesliga: HSV zittert nach 1:1 weiter - und verliert Abwehrchef Papadopoulos

Der Hamburger SV ist beim Heimdebüt des neuen Trainers Bernd Hollerbach nicht über ein 1:1 hinausgekommen - und schwebt weiter in akuter Abstiegsgefahr. Am Nachmittag schlug Augsburg die Frankfurter Eintracht deutlich.

HSV-Hoffnung Jann-Fiete Arp blieb am Sonntag wirkungslos

HSV-Hoffnung Jann-Fiete Arp blieb am Sonntag wirkungslos

Filip Kostic hat dem neuen HSV-Trainer vor einem völlig missglückten Heim-Debüt bewahrt. Der Serbe erzielte am Sonntag kurz vor Schluss den Ausgleichstreffer für den Hamburger SV zum 1:1 (0:1) gegen Nordrivale Hannover 96. Trotzdem hilft den Hanseaten der Punkt nicht entscheidend weiter, denn bis zum Relegationsplatz sind es immer noch drei Punkte. 46.016 Zuschauern im erneut nicht ausverkauften Volksparkstadion blieb immerhin die sechste Heimpleite des HSV erspart.

Der erstmalige Abstieg des immer erstklassigen Gründungsmitgliedes der Bundesliga könnte in dieser Saison aber eintreten. Denn es wird nicht einfacher. In den nächsten Partien sind und Bayer Leverkusen die Rivalen des Tabellenvorletzten.

Das Führungstor für Hannover 96 erzielte der Norweger Iver Fossum (37. Minute). Das Team von Trainer André Breitenreiter liegt damit in der Tabelle auf Platz zehn, wenngleich die Gäste auswärts seit sechs Spielen ohne Sieg sind. Die Hanseaten verlängerten indes ihre Erfolglosserie auf acht Spiele ohne Dreier. Solch eine Fehlleistung verzeichneten sie schon in der Hinrunde. Dazu sah auch noch Abwehrchef die Gelb-Rote Karte wegen wiederholten Foulspiels (90.+3).

Augsburg schlägt Frankfurt 3:0

Der FC  hat den Sprung von Eintracht Frankfurt auf den zweiten Tabellenplatz verhindert und hält in der Fußball-Bundesliga den Kontakt zur Spitzengruppe. Nach dem Ärger um den aussortierten Daniel Opare gewannen die Schwaben am Sonntag im Duell zweier Überraschungsteams in dieser Spielzeit mit 3:0 (1:0).
Ja-Cheol Koo (19. Minute), Michael Gregoritsch mit seinem neunten Saisontor (76.) und Marco Richter (89.) sorgten vor 27 188 Zuschauern für den verdienten Augsburger Erfolg. Die Hessen kassierten drei Tage vor dem Viertelfinale im DFB-Pokal gegen Mainz erst die zweite Auswärtsniederlage der Saison. Augsburg rückte als Siebter bis auf zwei Punkte an die Frankfurter heran.

Das Augsburger Team von Trainer Manuel Baum zeigte sich unbeeindruckt von den Ausfällen der verletzten Leistungsträger Alfred Finnbogason und Jeffrey Gouweleeuw sowie dem Zerwürfnis mit Opare. Der Außenverteidiger aus Ghana soll sich einen neuen Club suchen.

Nach dem 2:1 im Hinspiel setzten die Augsburger ihre gute Heimbilanz gegen Frankfurt fort. Der FCA verlor keines der fünf Heimspiele gegen Frankfurt.


 

bak/DPA

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