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Nach Sieg in Georgien: Löw ärgert sich über die vielen Flitzer

Gab es jemals so viele Flitzer in einem Spiel? Insgesamt stürmten sieben Fans in Georgien aufs Spielfeld. Joachim Löw ärgert das sehr - auch die Spieler äußern sich.

Bundestrainer Joachim Löw freute sich über den Auftritt seiner Mannschaft - doch er kritisierte den Flitzer-Ansturm in Georgien

Bundestrainer Joachim Löw freute sich über den Auftritt seiner Mannschaft - doch er kritisierte den Flitzer-Ansturm in Georgien

Die freundliche Invasion von mehr als einem halben Dutzend Flitzern (insgesamt sieben) beim EM-Qualifikationsspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Georgien hat bei Joachim Löw für Unmut gesorgt. "Das ist einfach störend. Das passiert vielleicht mal. Aber zuletzt waren es zu viele. Das stört auch die Spieler. Und ist manchmal auch nicht ganz ungefährlich. Das wünscht man sich nicht", sagte der Bundestrainer nach dem 2:0-Sieg am Sonntagabend in Tiflis.

Schon vor dem Spiel war ein Fan auf den Rasen des Nationalstadions gerannt. Während der Partie und nach dem Abpfiff wiederholte sich die Szene mehrfach. Die Flitzer waren nicht aggressiv, sondern wollten die Spieler umarmen oder ihnen die Füße küssen. Eine solche Situation hatte es auch schon beim Training am Samstag gegeben, als ein georgischer Journalist Bastian Schweinsteiger auf diese Weise seine Hochachtung ausdrücken wollte.

Auch die Spieler waren verärgert. DFB-Verteidiger Mats Hummels zeigte sich kritisch. "Dem Flitzertum kann ich gar nichts abgewinnen. Das ist extrem störend. Ich kann auch nicht nachvollziehen, dass man einem Flitzer das Trikot gibt oder ihn umarmt. Das motiviert noch andere, das zu tun", sagte der Dortmunder. "Am besten, man bestraft man das mit Nichtbeachtung." Thomas Müller sagte: "Die Fans hier in Tiflis waren völlig euphorisch. Hinten raus ist es mir mit den Flitzern etwas zu oft passiert."

feh/DPA / DPA
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