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2. Bundesliga: Lautern rettet knappen Sieg - Remis auf St. Pauli

Zum Schluss wurde es nochmal eng: Kaiserslautern rettet in einer turbulenten Schlussphase einen 2:1-Sieg gegen Nürnberg über die Zeit. St. Pauli holt einen Punkt - kommt aber weiter kaum vom Fleck.

Freude über das 2:0: Torschütze Philipp Hofmann jubelt mit seinen Mitspielern Alexander Ring und Karim Matmour.

Freude über das 2:0: Torschütze Philipp Hofmann jubelt mit seinen Mitspielern Alexander Ring und Karim Matmour.

Der 1. FC Kaiserslautern bleibt im Rennen um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga. Die "Roten Teufel" gewannen 2:1 (2:0) gegen den 1. FC Nürnberg und schlossen nach Punkten zum Tabellenzweiten Darmstadt 98 auf. Nürnberg verpasste den Anschluss an die Spitzengruppe der 2. Liga und bleibt im breiten Mittelfeld stecken. Alexander Ring (14.), Philipp Hofmann (30.) und der Nürnberger Alessandro Schöpf (90.) schossen vor 35.830 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion die Tore.

In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit hatten die Gäste durch Ondrej Petrak die erste Chance, die FCK-Torhüter Tobias Sippel entschärfte (3.). Nach einem Kopfball von FCK-Kapitän Willi Orban an die Latte stand Ring goldrichtig und staubte ab. Hofmann nahm beim 2:0 einen Lattenabpraller direkt. Nach der Pause wurde Nürnberg offensiver und drängte den FCK in die eigene Hälfte. Die Gäste konnten sich in einer spannenden Schlussphase aber nicht mehr belohnen und schafften nur noch den Anschlusstreffer.

St. Pauli weiter tief im Abstiegskampf

Für den FC St. Pauli bleibt die Lage im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga derweil bedrohlich. Eine Woche nach dem unerwarteten 2:0-Sieg bei Eintracht Braunschweig musste sich der Kiezclub beim 1:1 (0:0) gegen den FSV Frankfurt mit einem Punkt zufriedengeben. Vor 22.884 Zuschauern im ausverkauften Millerntor-Stadion brachte Lennart Thy (46. Minute) die Gastgeber zwar in Führung, doch Joni Kauko (58.) verhinderte für das bisher beste Rückrunden-Team die erste Niederlage in diesem Jahr. St. Pauli rückte vorerst auf den Relegationsrang vor, liegt nun aber bereits drei Punkte hinter dem Nichtabstiegsplatz 15.

Die Hanseaten überzeugten wie fast immer kämpferisch, standen sich aber in der Offensive zu oft selbst im Weg. Der letzte Pass landete fast immer beim Gegner. Die Führung unmittelbar nach Wiederanpfiff führte zu Dauerdruck der Gäste, die beim Ausgleich allerdings von einem bösen Patzer von Sebastian Maier profitierten, dessen Kopfball zur unfreiwilligen Torvorlage für die Hessen wurde. In der Folge suchten beide die Teams die Entscheidung, es blieb aber bei der letztlich leistungsgerechten Punkteteilung. Kapitän Sören Gonther vergab kurz vor Schluss die beste Chance für St. Pauli (86.), dessen Keeper Robin Himmelmann (90.) ebenfalls noch rettete.

car/DPA / DPA

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