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Löw zur DFB-Situation "So krass hätte ich es nicht erwartet"


Vor dem letzten Länderspiel des Jahres blickt Bundestrainer Joachim Löw auf die Situation in der Nationalelf - und äußert Kritik. Für die Startelf gegen Spanien kündigte er Überraschungen an.

Mit dem Hoffenheimer Kevin Volland und dem Stuttgarter Antonio Rüdiger in der Startelf will die deutsche Fußball-Nationalmannschaft zum letzten Länderspiel des Jahres gegen Spanien antreten. Das kündigte Joachim Löw einen Tag vor der Testpartie am Dienstag (20.45 Uhr/ARD) in Vigo an. Angreifer Volland habe zuletzt "einen guten Eindruck" hinterlassen, bemerkte der Bundestrainer.

Rüdiger soll nach dem Ausfall von Jérome Boateng in die Abwehrkette rücken. Fraglich ist der Einsatz von Shkodran Mustafi und Sami Khedira. Sollte Khedira spielen können, wird er die Mannschaft als Kapitän aufs Feld führen, teilte Löw mit.

Der Bundestrainer äußerte erneut Kritik an seiner Mannschaft für die Leistung gegen Gibraltar, blickte auf die Situation nach der WM und sagte: "So krass hätte ich es nicht erwartet." Dennoch will sich der Trainer nicht die Laune verderben lassen: "Das Jahr war - unabhängig vom Ausgang des Spiels morgen - sensationell."

Khedira und Mustafi fraglich

Real-Madrid-Profi Sami Khedira laboriert an einer Knöchelblessur, den beim FC Valencia unter Vertrag stehende Mustafi plagen muskuläre Probleme. Noch nicht entschieden hat Löw, ob der Dortmunder Roman Weidenfeller oder der Hannoveraner Ron-Robert Zieler für den angeschlagen fehlenden Bayern-Profi Manuel Neuer ins Tor rücken werden oder ob beide im Estadio Balaídos je eine Halbzeit spielen.

"Wir freuen uns auf dieses Spiel, weil gegen Spanien immer gewährleistet ist, dass wir gegen eine sehr guten Mannschaft spielen", sagte Löw: "Für einzelne Spieler ist es eine Chance, sich mit einer guten Leistung näher an die Mannschaft heranzubringen."

Wichtige Löw-Aussagen kompakt

"Das die Situation nach der WM so krass ist, hätte ich nicht erwartet."

"Es ist natürlich immer Schade, wenn man nicht in Madrid oder Barcelona spielt. Aber das ist für uns auch so ok."

"Wir werden nicht so viel Ballbesitz haben, wie wir es gewohnt sind. Es ist ein etwas anderes Spiel als in den vergangenen Monaten. Das liegt auch an der Personalsituation."

feh/DPA DPA

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