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Dresden-Profi zu Reus-Verletzung "In der Kreisliga hätten wir weitergespielt"


Der Schock beim BVB war groß, als Marco Reus verletzt ausgewechselt werden musste. Sein Dresdener Gegenspieler verstand die Aufregung nicht. Er kritisierte den BVB-Star für die Theatralik.

Borussia Dortmund kennt Momente des Schreckens in dieser Saison zur Genüge. Auch im DFB-Pokalspiel gegen Dynamo Dresden stockte den BVB-Verantwortlichen in der 21. Minute der Atem. Dresdens Dennis Erdmann erwischte Marco Reus am Oberschenkel. Der BVB-Star wälzte sich am Boden und musste ausgewechselt werden. Die spätere Diagnose fiel zum Glück gut aus: "Nur" ein Pferdekuss am Oberschenkel - und nicht erneut eine schwerwiegendere Verletzung.

Dresdens Erdmann konnte die Aufregung um die Aktion nicht verstehen. Er kritisierte Reus sogar für dessen vermeintliche Theatralik: "Der ist mir ins Knie gelaufen, hat sich dabei den Pferdekuss geholt. Ich habe früher Kreisliga gespielt, da hat man kurz geguckt, kurz gerieben und weitergespielt. Aber ich glaube, im Bundesliga-Business ist das halt nicht mehr so."

BVB-Trainer Jürgen Klopp sah die Situation natürlich etwas anders. Er fürchtet um einen längeren Ausfall. "Es kann durchaus sein, dass die Zeit für ihn bis Samstag nicht reicht", sagte er.

BVB-Fans verstehen Erdmanns Äußerungen unterdessen als Provokation eines Ex-Schalkers. Erdmann spielte einst für die zweite Mannschaft des FC Schalke und stand im erweiterten Profi-Kader.

feh

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