HOME

Bundesliga im stern-Check: Schalke taumelt weiter durch die Liga - wie lange geht das noch gut?

Der BVB ist Herbstmeister, die Bayern sind wieder in der Spur und Frankfurt marschiert weiter - so weit, so gut. Auf Schalke hingegen lodert weiter ein Brandherd. Die Krise verursacht erste Risse in der Klub-Führung.


Aufreger des Tages  Ehrlich gesagt, es gab keinen richtigen Aufreger des Tages. Also regen wir uns an dieser Stelle mal über die Leute auf, die sich immer über alles aufregen, am meisten über angebliche Fehlentscheidungen der Schiedsrichter. "Verheerend" sei es gewesen, dass Schiedsrichter Harm Osmers und der Videoassistent ein angeblich klares Handspiel des Freiburgers Mike Franz (oben links im Bild) übersahen. Das behauptete zumindest der Ex-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer in seiner Kolumne für die "Bild am Sonntag". Wir behaupten, dass es es nicht "verheerend" gewesen ist. Der VAR griff nicht ein, weil Osmers die Situation klar gesehen und kein absichtliches Handspiel erkannt hat. Und offensichtlich auch für den VAR keine klare Fehlentscheidung vorlag. Frantz stand bei einem Freistoß in der Mauer und sprang hoch, als der Ball gegen seinen leicht abgewinkelten Oberarm flog. Absicht? Das ist schwer zu entscheiden. Für einen echten Aufreger ist das zu wenig, weil es den Freiburgern an diesem Tag im Spiel gegen Düsseldorf eh nichts genutzt hätte (sie verloren vollkommen verdient 0:2 gegen Düsseldorf). Und weil auch Fehlentscheidungen weiter zum Fußball gehören (wenn es denn eine war). Denn trotz VAR gibt es weiterhin zweideutige Spielsituationen, die sich nie hundertprozentig auflösen lassen.

Aufreger des Tages

Ehrlich gesagt, es gab keinen richtigen Aufreger des Tages. Also regen wir uns an dieser Stelle mal über die Leute auf, die sich immer über alles aufregen, am meisten über angebliche Fehlentscheidungen der Schiedsrichter. "Verheerend" sei es gewesen, dass Schiedsrichter Harm Osmers und der Videoassistent ein angeblich klares Handspiel des Freiburgers Mike Franz (oben links im Bild) übersahen. Das behauptete zumindest der Ex-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer in seiner Kolumne für die "Bild am Sonntag". Wir behaupten, dass es es nicht "verheerend" gewesen ist. Der VAR griff nicht ein, weil Osmers die Situation klar gesehen und kein absichtliches Handspiel erkannt hat. Und offensichtlich auch für den VAR keine klare Fehlentscheidung vorlag. Frantz stand bei einem Freistoß in der Mauer und sprang hoch, als der Ball gegen seinen leicht abgewinkelten Oberarm flog. Absicht? Das ist schwer zu entscheiden. Für einen echten Aufreger ist das zu wenig, weil es den Freiburgern an diesem Tag im Spiel gegen Düsseldorf eh nichts genutzt hätte (sie verloren vollkommen verdient 0:2 gegen Düsseldorf). Und weil auch Fehlentscheidungen weiter zum Fußball gehören (wenn es denn eine war). Denn trotz VAR gibt es weiterhin zweideutige Spielsituationen, die sich nie hundertprozentig auflösen lassen.

DPA

Hier findeSie alle Ergebnisse, Tabellen und Highlights im Überblick.

Der 15. Bundesliga-Spieltag ist Geschichte. Der BVB ist nach dem Sieg gegen Bremen vorzeitig souveräner Herbstmeister. Die Bayern haben schwache Hannoveraner kalt abserviert. Gladbach hält sich in der Spitzengruppe, Frankfurt und Leipzig marschieren munter mit.

Im erlauchten Kreis der aktuell besten Teams fehlt der Vizemeister. Schalke taumelt weiter durch die Liga, am Wochenende gab es ein schmeichelhaftes 1:1 beim FC Augsburg. Das bedeutet Tabellenplatz 13 und 13 Punkte Rückstand auf einen Champions-League-Platz. Die Unruhe im Verein und unter den Fans wird größer. Schalke steckt weiter in der Krise.

Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity