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Stimmen Sie ab!: Ribéry, Messi oder Ronaldo - wer ist der Beste?

Die Wahl zum Weltfußballer des Jahres ist ein Zweikampf zwischen Franck Ribéry und Cristiano Ronaldo. Titelverteidiger Leo Messi ist nur Außenseiter. Stimmen Sie ab, wer die Trophäe verdient hat!

Für den exzentrischen Superstar Zlatan Ibrahimovic ist die Sache klar. Er hat sich im vergangenen Jahr einfach selbst zum besten Fußballer der Welt gekürt. "Ich muss diese Trophäe nicht gewinnen, um zu wissen, dass ich der Beste bin", tönte der Schwede, dessen Fallrückzieher-Tor aus 25 Metern Ende Mai 2013 das schönste Tor des Jahres, ja sogar eines der schönsten der Fußball-Geschichte war. Dass Ibrahimovic zu den besten Fußballern der Welt gehört, ist unstrittig. Doch trotz seines Wundertores schaffte es der Angreifer nicht in die Endrunde zur Wahl des Ballon d’Ors, bei der Nationaltrainer, Nationalmannschaftskapitäne und ausgewählte Journalisten abstimmen.

Dort stehen bekanntermaßen Lionel Messi, Cristiano Ronaldo und Franck Ribéry und streiten um die Krone des besten Fußballers 2013. Am Montagabend findet die Verleihung in Zürich innerhalb einer großen Gala mit zahlreichen ehemaligen Fußballstars statt und eines ist jetzt schon klar: Seriensieger Lionel Messi, der die Auszeichnung in den vergangenen drei Jahren gewann, wird diesmal keine Rolle spielen, weil ihn Verletzungen immer wieder zurückwarfen.

Ribéry, Ronald oder Messi - wer war der beste Fußballer 2013?

Lange galt Ribéry als Favorit

Lange Zeit galt Franck Ribéry, zumindest in Deutschland, als der große Favorit. Er wurde zu Europas Fußballer des Jahres gewählt. Der französische Nationalspieler holte mit den Bayern das historische Triple aus Meisterschaft, nationalem Pokal und Champions League, dann kamen noch der europäische Supercup und die Club-WM hinzu. Fünf Titel sprechen also für den Linksaußen, der in der Form seines Lebens ist. 2013 gewann Ribéry im Bayern-Trikot 45 von 52 Spielen bei vier Unentschieden und zwei Niederlagen. Eine Marke, die nicht einmal Ronaldo und Messi erreicht haben. Ribéry setzte sich in 89,8 Prozent seiner Tacklings durch. Bestwert! Wie auch seine Passquote mit 85,7 Prozent.

Mittlerweile hat sich die Lage geändert. Vieles spricht dafür, dass

Cristiano Ronaldo

die Trophäe abräumt. Der Portugiese hat 2013 zwar keinen Titel mit Real Madrid gewonnen, ist aber eine Tormaschine. Mit 66 Toren in 56 Spielen ist er unerreicht und in dieser Kategorie Ribéry hochüberlegen. Außerdem hat er auch die Kritiker überzeugt, die in dem Star bisher einen eitlen Ballzauberer sahen, dem der eigene Ruhm wichtiger ist als das Team. Das war in der Vergangenheit einer der Gründe, warum Ronaldo die Wahl drei Mal in Folge gegen Messi verlor, der das Image des bescheidenen mustergültigen Profis hat. Diesmal reist der Portugiese mit seiner ganzen Familie an, ein sicherer Hinweis darauf, dass er sich große Chancen ausrechnet. Hat ihm Fifa-Boss Sepp Blatter schon etwas verraten?

Aber wie ist Ihre Meinung? Wer war der beste Fußballer des Jahres 2013?

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