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Gold Cup Winnie Schäfers Jamaika im Finale gegen Mexiko ohne Chance

Mexikanische Spieler im schwarzen Trikot bejubeln ein Tor
Mexikos Mittelfeldspieler Jesus Corona (Nummer 9) bejubelt mit seinen Teamkollegen ein Tor im Gold-Cup-Finale gegen Jamaika. Mexiko gewann zum siebten Mal den Kontinentalwettbewerb in Nord- und Mittelamerika
© Bill Streicher/Reuters
Winnie Schäfers Traum von Gold-Cup-Titel ist geplatzt. Das Team des deutschen Trainers, das sensationell Gastgeber USA ausgeschaltet hatte, konnte im Finale Mexiko nicht stoppen.

Mexiko hat das Finale des Gold Cups gegen die von Winfried Schäfer trainierte Fußball-Nationalmannschaft Jamaikas mit 3:1 (1:0) gewonnen und sich damit den siebten Titel geholt.

Für die überlegenen Mexianer erzielten am Sonntagabend in Philadelphia Andres Guardado (31.), Jesus Manuel Corona (47.), Oribe Peralta (61.) die Treffer. Für die Reggae Boys konnte Darren Mattocks (80.) im Finale der nord- und mittelamerikanischen Fußballmeisterschaft nur noch verkürzen. Rekordsieger Mexiko ist damit für den Confederations Cup 2017 in Russland qualifiziert, die Generalprobe für die WM 2018.

Damit konnte Jamaika nach dem sensationellen 2:1-Halbfinalsieg über die von Jürgen Klinsmann trainierten USA keine weitere Erfolgsgeschichte schreiben. Jamaika war erstmals im Gold-Cup-Finale. Noch nie zuvor war das einem Team aus der Karibik gelungen. "Nur die Qualifikation für die Fußball-WM 1998 kann mit diesem Moment in der jamaikanischen Fußballgeschichte konkurrieren", umschrieb die Zeitung "Jamaica Observer" die Bedeutung für den 76. der Fifa-Weltrangliste. "Über 40 Jahre im Fußball, alles gesehen, aber glaubt mir: Diesen Abend werde ich nie vergessen", hatte Schäfer, der in Deutschland zwölf Jahre den Karlsruher SC trainierte, nach dem USA-Sieg gesagt.

fin DPA

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