WM in Südafrika Jens Lehmann will nur als Nummer 1 ins Nationalteam


Jens Lehmann rechnet nicht mit einem Comeback in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für die WM in Südafrika. Eine Rückkehr in die DFB-Elf käme für den 40-Jährigen zudem ohnehin nur als Nummer 1 infrage.

Jens Lehmann rechnet nicht mit einem Comeback in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für die WM in Südafrika. Eine Rückkehr in die DFB-Elf käme für den 40-Jährigen zudem ohnehin nur als Nummer 1 infrage. "Ich hätte mich nicht hinter zwei Torhüter auf die Bank gesetzt, die in dieser Saison nicht annähernd meine Konstanz gezeigt haben. Wenn ich mitgefahren wäre, dann hätte ich auch gespielt", sagte der 40-Jährige am Mittwoch laut übereinstimmenden Medienangaben nach dem Training seines Vereins VfB Stuttgart.

Bundestrainer Joachim Löw gibt seinen vorläufigen WM-Kader an diesem Donnerstag in Stuttgart bekannt. Nach dem Ausfall von Stammtorwart René Adler muss der DFB-Chefcoach neben dem Schalker Manuel Neuer und Tim Wiese von Werder Bremen einen dritten Torwart benennen. Als Favorit für die kurzfristige Berufung gilt Hans-Jörg Butt vom FC Bayern München.

Auf die Frage, ob es ein Risiko sei, mit einem relativ unerfahrenen Stammtorwart ins Turnier zu gehen, sagte Lehmann: "Wenn man Weltmeister werden will, ist das schwierig. Für Neuer kommt das vielleicht ein bisschen früh."

Der ehemalige Nationaltorwart kritisierte damit die erwartete Entscheidung von Löw, Neuer oder Wiese zur Nummer eins und Butt bei der WM zur Nummer drei zu machen. "Wenn ich Jörg wäre, würde ich mich nicht hinter Neuer und Wiese auf die Bank setzen. Er hat eine gute Saison gespielt", meinte er.

Lehmann ließ keinen Zweifel daran, dass er sich selbst für die beste Wahl hielte. "Mein Ziel war immer, als bester deutscher Torwart aufzuhören. Das habe ich geschafft." Der deutsche WM-Torwart von 2006 wird seine Karriere am Samstag nach dem Bundesliga-Spiel des VfB in Hoffenheim beenden.

DPA DPA

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