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WM 2014: Achtelfinale gegen Algerien: ... und darum kommt Deutschland heute weiter

Die deutsche Mannschaft weiß: Algerien wird hochmotiviert ins Achtelfinale gehen. Doch Lahm und Co. müssen vor niemandem Angst haben. Fünf Gründe, warum Deutschland ins Viertelfinale einzieht.

Die deutsche Nationalmannschaft ist vorbereitet: Algerien wird auf seine starke Abwehr setzen und versuchen, der deutschen Offensive den Spaß am Spiel zu nehmen. Für die Nordafrikaner ist es die größte Partie in ihrer Fußballgeschichte. Die Fans werden jeden gewonnenen Zweikampf feiern. Doch am Ende ziehen Philipp Lahm und Co. ins Viertelfinale ein. Fünf Gründe für einen deutschen Sieg gegen Algerien.

1. Die Statistik

Ja, die deutsche Statistik gegen Algerien ist verheerend. Zwei Spiele, zwei Niederlagen, 1:4 Tore. Aber mal ehrlich: Das heißt ja auch, dass bald ein Sieg folgen muss. Drei Niederlagen nach drei Spielen gegen Algerien - das wäre äußerst unwahrscheinlich. Außerdem: Wenn Deutschland nur auf die Statistik schaut, müsste das DFB-Team ohnehin abreisen. Auch gegen den möglichen Viertelfinal-Gegner Frankreich ist die Bilanz negativ, genauso wie gegen den möglichen Halbfinal-Gegner Brasilien. Es ist also an der Zeit, gegen die negativen Statistiken anzuspielen!

2. Wendige Stürmer gegen robuste Abwehr

Algeriens Hühnen Halliche und Belkalem werden in der Abwehr rustikal abräumen und der deutschen Offensive wenig Freiräume gestatten. Doch Deutschland hat mit Mesut Özil, Thomas Müller und Mario Götze überragende Offensivspieler. Die quirligen Özil und Götze können mit ihren technischen Fähigkeiten jede noch so robuste Abwehr schwindelig spielen. Und falls es mit den Kombinationen nicht so läuft, kann immer noch - wie gegen die USA - eine brillante Einzelaktion für die Entscheidung sorgen.

3. Effektive Offensive

Algeriens Trainer Vahid Halilhodzic hat die deutsche Mannschaft vor dem Duell in höchsten Tönen gelobt: "Deutschland schießt bei fünf Möglichkeiten sechs Tore. Es ist beeindruckend, wie sie die Spiele beenden", sagte der bosnische Coach. Deutschland hat bei dieser WM aus 29 Torschüssen sieben Tore erzielt. Zum Vergleich: Gastgeber Brasilien schoss bereits 51-Mal aufs Tor, und erzielte acht Treffer. Die effektive Offensive von Deutschland macht Mut.

4. Die Bankspieler

Lukas Podolski fehlt gegen Algerien zwar verletzt. Doch mit Miro Klose, Andre Schürrle und Sami Khedira oder Bastian Schweinsteiger verfügt Löw über starke Auswechselspieler. Gegen Ghana konnte der Bundestrainer nach dem Rückstand reagieren, das Team drehte mit Hilfe der frischen Kräfte auf, und Klose traf noch zum Unentschieden. Sollte es gegen Algerien zunächst nicht laufen, wird Löw wechseln. Die Bankspieler können so zum Schlüsselfaktor werden.

5. Auf jeder Position besser besetzt

Schaut man auf die Startformationen von Algerien und Deutschland, dann ist klar: Das DFB-Team ist auf jeder Position besser besetzt. Bessere Einzelspieler garantieren zwar noch keinen Sieg. Doch Deutschland hat es bislang bestens geschafft, individuelle Klasse mit dem Teamgedanken zu verbinden. Das wird gegen Algerien nicht anders sein.

Es gibt natürlich auch Gründe, ...

... die dafür sprechen, dass Deutschland heute rausfliegt. Diese lesen sie hier.

Von Felix Haas

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