HOME

Nach Kritik an Treffen mit Erdogan: Ilkay Gündogan: "Beleidigen lassen will ich mich auch nicht"

Am Medientag der DFB-Elf in Eppan nahmen Mesut Özil und Ilkay Gündogan im Gegensatz zu den anderen 21 Akteuren nicht teil. Gündogan sprach aber im Einzelinterview über die Kritik an dem Treffen mit dem türkischen Präsidenten Erdogan.

WM-Testspiel: Nach Treffen mit Erdogan: Pfeifkonzert für Özil und Gündogan

Fußball-Nationalspieler Ilkay Gündogan ist von den heftigen Reaktionen auf sein Treffen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan überrascht. "Die Reaktionen haben mich getroffen, vor allem auch die persönlichen Beleidigungen. Weil ich schon der Meinung bin, dass einige Vorwürfe, die jetzt gegen Mesut und mich aufgekommen sind, nicht zu 100 Prozent stimmen", sagte Gündogan am Dienstag im Interview der Deutschen Presse-Agentur.

"Das war eine Erfahrung, die im Nachhinein betrachtet nicht leicht war", antwortete der deutsche Profi mit türkischen Wurzeln auf die Frage, ob das gemeinsame Foto mit Erdogan ein Fehler gewesen sei. Er habe zusammen mit seinem Nationalmannschaftskollegen Mesut Özil den türkischen Präsidenten bei einer Veranstaltung getroffen, bei der Stipendien aus der Türkei verteilt worden sind.

"Alle türkisch-stämmigen Fußballer aus der Premier League waren dort eingeladen. In dem Rahmen hat das Treffen stattgefunden und sind die Fotos entstanden", berichtete Gündogan.

Gündogan: "kein politisches Statement"

"Ich bin immer offen für Kritik. Jeder Mensch hat seine eigene Meinung. Deshalb haben wir die Meinungsfreiheit. Dafür stehe ich auch", erklärte der 27 Jahre alte Gündogan im WM-Trainingslager der Nationalmannschaft in Südtirol. "Wir haben aufgrund unserer türkischen Wurzeln noch einen sehr starken Bezug zur Türkei. Das heißt aber nicht, dass wir jemals behauptet hätten, Herr Steinmeier sei nicht unser Bundespräsident oder Frau Merkel nicht unsere Bundeskanzlerin. Deshalb war es auch nie ein Thema, ein politisches Statement zu setzen."

Özil und er hätten "sehr viel dazu beigetragen, dass wir die Integration in Deutschland fördern". Er verstehe und akzeptiere, wenn Leute eine andere Meinung hätten. "Aber beleidigen lassen will ich mich auch nicht", sagte Gündogan in Eppan.

mad / DPA

Wissenscommunity

Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.