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WM 2018: Vier Fragen zum Spiel: Das müssen Sie zu Russland - Saudi-Arabien wissen

Wer wird Weltmeister 2018? Die Antwort rückt näher. Im WM-Eröffnungsspiel treffen heute Gastgeber Russland und Saudi-Arabien aufeinander. Wie fit sind die beiden Teams, wer geht als Favorit in die Partie? Hier gibt es die wichtigsten Infos vorab.

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Treffen im WM-Eröffnungsspiel aufeinander: Russlands Kapitän, Igor Akinfeev (l.), und sein Gegenüber auf saudi-arabischer Seite, Osama Hawsawi

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Wer wird Weltmeister 2018? Das Warten auf die Antwort hat ein Ende: Am heutigen Donnerstag bekommt es Gastgeber Russland im Eröffnungsspiel der Fußball-WM mit dem Team aus Saudi-Arabien zu tun (17 Uhr/ARD, Sky und im Livestream). Was Sie zur ersten Partie des Turniers (der gesamte Spielplan zur WM 2018) wissen müssen, erfahren Sie hier.

Wie läuft's bei Russland?

Überhaupt nicht gut. In den vergangenen zehn Spielen schaffte die Sbornaja lediglich einen Sieg (im Oktober 2017 gegen Südkorea). Sechsmal verlor sie, dreimal reichte es zum Unentschieden, so auch im letzten Testspiel gegen die Türkei. Zur sportlichen Misere kommt der große Druck hinzu, den rund 145 Millionen Russen mit ihren Hoffnungen im Hintergrund schüren. 

Seit Dezember 2010 als die WM 2018 Russland zugesprochen worden war, sollten Trainer und Verband in Ruhe eine konkurrenzfähige Mannschaft aufbauen. Geschafft haben sie dies nicht. Stattdessen wirkte das Team auf einheimische Experten eher wie wahllos zusammengewürfelt. Zuletzt waren sogar Kremlchef Putin Zweifel am Erfolg gekommen. "Ich muss leider zugeben, dass unsere Mannschaft jüngst keine guten Ergebnisse erzielt hat", sagte er in einem Interview. "Aber wir erwarten ganz einfach, dass das Team mit Würde spielt, modernen und interessanten Fußball zeigt und bis zum Ende kämpft."

Nationaltrainer Stanislaw Tschertschessow gab sich dennoch demonstrativ locker. "Wir werden sehr gut vorbereitet sein", sagte er vor dem richtungsweisende Eröffnungsspiel. Von einem Sieg war er fest überzeugt: "Wir gewinnen, weil wir wollen." Nun, wenn das mal reicht ...

Wie läuft's bei Saudi-Arabien?

Zwar konnte Saudi-Arabien keine seiner letzten drei Partien gewinnen, dennoch dürften die "Grünen Falken" durchaus selbstbewusst gegen das in der Weltrangliste drei Plätze schlechter gestellte Russland auflaufen. Das achtbare 1:2 im Testspiel bei Weltmeister Deutschland wird dem Außenseiter Auftrieb gegeben haben.

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"Fußballerisch gut, frech, klein, beweglich, flexibel, und am Ball sehr gewandt" sei das Team seines Kollegen Juan Antonio Pizzi, sagte Bundestrainer Joachim Löw. Vor allem auf Torhüter Abdullah Al-Mayouf wird es wohl im Luschniki-Stadion ankommen. Der Schützling von Saudi-Torwarttrainer Oliver Kahn zeigte bereits in Leverkusen eine starke Leistung.

Wer fehlt? Wer ist gesperrt?

Über Ausfälle in einem der beiden Teams war vor Spielanpfiff nichts bekannt. Beide Teams dürften also in ihren Bestbesetzungen antreten. Da bei der WM bislang zudem noch keine Minute gespielt wurde, ist entsprechend auch noch kein Spieler gesperrt.

Wer ist Favorit im WM-Eröffnungsspiel?

Auch wenn es für Russland zuletzt mehr als schlecht lief - gegen Saudi-Arabien ist der Gastgeber der Favorit auf den Sieg. Den sollte die Mannschaft möglichst auch einfahren, schließlich wird es in den nachfolgenden Gruppe-A-Spielen mit Ägypten und Uruguay ungleich schwerer für die Sbornaja.

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mod / DPA

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